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Bergsträßer Delegation reist zur Nibelungenlied-Sonderausstellung nach Karlsruhe
Empfang in der Badischen Landesbibliothek
Kreis Bergstraße (kb.) Mit der Aufnahme der drei vollständigen Nibelungenhandschriften in das UNESCO Dokumentenregister „Memory of the world“ wurde das Deutsche Heldenepos um Siegfried und Hagen für die Nachwelt verewigt und gehört ab sofort zum geistigen Erbe der Menschheit.
Aus Anlass der Verleihung des UNESCO-Labels am Montag (25.) in München, fand in der Landesbibliothek Karlsruhe zeitnah eine Sonderausstellung der Handschrift C statt, zu deren Besichtigung eine Bergsträßer Delegation um Landrat Matthias Wilkes und Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard (Vorsitzender des UNESCO-Komitees) mit einigen Nibelungenhoheiten wie Apfelkönigin Carmen II., Handkäskönigin Brigitte Schmidt und die Bibliser Gurkenkönigin Vanessa I. angereist waren. Museumsleiterin und Direktorin Dr. Julia Freifrau von Hiller überraschte bei dem Empfang die Delegation mit badischem Nibelungenwein und ließ es sich nicht nehmen die Bergsträßer Delegation selbst durch die Ausstellung zu führen. Dass die viertägige Ausstellung auf solch großes Besucherinteresse stieß war für Landrat Matthias Wilkes eine Bestätigung für die an der Bergstraße kreierte Marke „Nibelungenland“ mit der sich der südlichste Landkreis Hessens in touristischer Sicht schon seit einigen Jahren vermarktet. „Dem Thema Nibelungen fühlen wir uns stark verbunden. Zu jeder Zeit hat es Menschen in der ganzen Welt begeistert und macht Tourismus spannend und erlebbar“, so Landrat Wilkes. Ein besonderes Erfolgsprodukt dieser Vermarktungsstrategie stellt zweifelsfrei der Nibelungensteig dar, der bereits nach nur sechs Monaten mit dem Hessischen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde.
Professor Dr. Felix-Joachim Leonhard, der sich viele Jahre für die Aufnahme des Nibelungenliedes in das Gedächtnis der Menschheit stark gemacht hatte, sieht in der Nachhaltigkeit der Anerkennung einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Verbundenheit zu Geschichte, Heimat und Landschaft.
Nach der viertägigen Ausstellung, die bis Sonntag (31.) dauerte, wird die Handschrift C wieder sicher verschlossen und nur noch als Faksimile-Druck zu sehen sein.
Bildunterschrift:
Aus Anlass der Aufnahme in das UNESCO Register Memory of the world wurde die Handschrift C in einer Sonderausstellung in der Badischen Landesbibliothek gezeigt.
Unser Bild zeigt Dr. Julia Freifrau von Hiller, Direktorin der Badischen Landesbibliothek, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Mitglied des UNESCO-Komitees, Landrat Matthias Wilkes und die Odenwälder Apfelkönigin Carmen II.
Lfd.-Nr. 17/2010
Aus Anlass der Verleihung des UNESCO-Labels am Montag (25.) in München, fand in der Landesbibliothek Karlsruhe zeitnah eine Sonderausstellung der Handschrift C statt, zu deren Besichtigung eine Bergsträßer Delegation um Landrat Matthias Wilkes und Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard (Vorsitzender des UNESCO-Komitees) mit einigen Nibelungenhoheiten wie Apfelkönigin Carmen II., Handkäskönigin Brigitte Schmidt und die Bibliser Gurkenkönigin Vanessa I. angereist waren. Museumsleiterin und Direktorin Dr. Julia Freifrau von Hiller überraschte bei dem Empfang die Delegation mit badischem Nibelungenwein und ließ es sich nicht nehmen die Bergsträßer Delegation selbst durch die Ausstellung zu führen. Dass die viertägige Ausstellung auf solch großes Besucherinteresse stieß war für Landrat Matthias Wilkes eine Bestätigung für die an der Bergstraße kreierte Marke „Nibelungenland“ mit der sich der südlichste Landkreis Hessens in touristischer Sicht schon seit einigen Jahren vermarktet. „Dem Thema Nibelungen fühlen wir uns stark verbunden. Zu jeder Zeit hat es Menschen in der ganzen Welt begeistert und macht Tourismus spannend und erlebbar“, so Landrat Wilkes. Ein besonderes Erfolgsprodukt dieser Vermarktungsstrategie stellt zweifelsfrei der Nibelungensteig dar, der bereits nach nur sechs Monaten mit dem Hessischen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde.
Professor Dr. Felix-Joachim Leonhard, der sich viele Jahre für die Aufnahme des Nibelungenliedes in das Gedächtnis der Menschheit stark gemacht hatte, sieht in der Nachhaltigkeit der Anerkennung einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Verbundenheit zu Geschichte, Heimat und Landschaft.
Nach der viertägigen Ausstellung, die bis Sonntag (31.) dauerte, wird die Handschrift C wieder sicher verschlossen und nur noch als Faksimile-Druck zu sehen sein.
Bildunterschrift:
Aus Anlass der Aufnahme in das UNESCO Register Memory of the world wurde die Handschrift C in einer Sonderausstellung in der Badischen Landesbibliothek gezeigt.
Unser Bild zeigt Dr. Julia Freifrau von Hiller, Direktorin der Badischen Landesbibliothek, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Mitglied des UNESCO-Komitees, Landrat Matthias Wilkes und die Odenwälder Apfelkönigin Carmen II.
Lfd.-Nr. 17/2010
erstellt am 01.02.2010
