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Deutsch - polnischer Jugendpreis September 2015

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Chang(c)es@work

 

 

 

Deutsch-polnischer Jugendpreis 2014-2016
Projekte im Kreis Bergstraße und Schweidnitz

 

Die zweite Etappe des im Rahmen des DPJW-Wettbewerbes „changes/chances @work“ durchgeführten Projektes wurde nun im Kreis Bergstraße abgeschlossen.

 

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Die Jugendlichen aus Schweidnitz konnten die Gastfreundschaft des in Hüttenfeld ansässigen Litauischen Gymnasiums und der Litauischen Gemeinschaft sowie ihre traditionellen Begrüßungsrituale erleben. Da die Teilnehmer sich schon im April in Schweidnitz kennenlernten, konnten die geknüpften Kontakte diesmal vertieft werden. Der Austausch in gemischten deutsch-polnisch-litauischen Gruppen war durch aktive Beteiligung und gute Laune geprägt.

 

Während der fünftägigen Begegnung standen verschiedene Themen auf dem Programm, die junge Menschen auf dem Weg in die Arbeitswelt beschäftigen.

 

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Die Workshops-Reihe startete mit dem Thema „Berufliche Mobilität und Orientierung im digitalen Zeitalter“, moderiert durch Dr. Gabriele Hoffmann, die Oberstufenleiterin des Litauischen Gymnasiums, die fundierte und umfangreiche Erfahrung in der internationalen Arbeit vorweisen kann.

 

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Ein Highlight war der Besuch bei Herrn Alfred Richter, einen erfolgreichen Unternehmer in Hüttenfeld. Sein Werdegang, seine imposante Sammlung und die einfachen aber klaren Tipps für die zukünftigen Berufsanfänger haben die Teilnehmer sehr beeindruckt.

 

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„Do´s und dont´s in der Ausbildung“ war ein weiterer Schwerpunkt des Programms. Angeleitet von der Ausbildungsbeauftragten des Kreises Bergstraße, Frau Unger und Frau Mühlfeld, sollten die Teilnehmer herausarbeiten, wie eine Berufsausbildung gelingen kann. Dabei konnten die Jugendlichen auf eigene Erfahrungen, Stärken und Ressourcen zurückgreifen.

 

Die funktionierenden Strukturen der beruflichen Orientierung, die in Deutschland und in der Region jungen Menschen zur Verfügung stehen, stellte Tobias Kleiner, Bereichsleiter der Sozialagentur „Fortuna“ vor. Bei der Aufgabe „Unternehmensgründung“ konnten die Teilnehmer in Gruppenarbeit ihre Geschäftsideen sowie Fähigkeiten, bestimmte Rollen zu übernehmen, einbringen.

 

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Die partnerschaftlichen Verbindungen des Kreises Bergstraße und der Stadt Lampertheim mit dem Kreis bzw. der Gemeinde Schweidnitz wurden beim Empfang von Bürgermeister Störmer im Lampertheimer Rathaus verdeutlicht. Dass der vom Kreisauer Kreis bekannte Pater Alfred Delp in Hüttenfeld bzw. Lampertheim seine Kindheit verbracht hatte und genau 20 Jahre nach seinem Tod eine Kapelle mit seinem Namen in Lampertheim geweiht wurde, ist deshalb kein Zufall.

 

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Eine Jugendbegegnung geht nicht ohne Attraktionen: die Sternwarte im Lampertheimer Lessing-Gymnasium, das als Europa-Schule ausgewählt ist, das Technikmuseum in Sinsheim sowie die UNESCO - Weltkulturerbestätte Lorsch-Lauresham rundeten den Aufenthalt ab.

 

Das Finale des Wettbewerbes findet im Januar 2016 in Warschau statt, wo die Vertreter der Jugendlichen der beiden Landkreise Świdnica/Schweidnitz und Bergstraße sich zum letzten Mal im Rahmen des Projektes treffen werden, um die Ergebnisse und ihre Erfahrungen vorzustellen. Beim Abschlussseminar, das zeitgleich mit der Sitzung des deutsch-polnischen Jugendrates stattfinden wird, sollen alle Projekte vorgestellt und die Preisträger verkündet werden.

 

Das Zustandekommen des Projektes „Berufliche Mobilität – ein Weg zum Erfolg?“ wurde durch die Förderung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks ermöglicht.