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NOVO - Netzwerk Ortsnahe Versorgung Odenwald

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Gesundheitsdezernentin Diana Stolz

Sehr geehrte Damen und Herren,


die Sicherstellung der medizinischen Versorgung ist eins der zentralen Zukunftsthemen. Eine gute Gesundheitsversorgung ist maßgeblich für einen attraktiven Landkreis. Allein aufgrund des demografischen Wandels wird ein Mehr an medizinischer Versorgung gebraucht. Wir stellen uns diesen Herausforderungen. Mit dem Netzwerk Ortsnahe Versorgung Odenwald (NOVO) haben wir eine Einheit geschaffen, in der zunächst die 9 Kommunen des Vorderen Odenwalds unter Federführung des Kreises zusammen mit Akteuren vor Ort eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige gesundheitliche und pflegerische ambulante Gesundheitsversorgung entwickeln und langfristig sicherstellen wollen. Wir analysieren dabei die Bedarfe vor Ort und erarbeiten daraus Synergien und ganz konkrete Projekte.
Der neue Weiterbildungsverbund Bergstraße (mit Kreiskrankenhaus, Heilig Geist-Hospital Bensheim, Vitos Klinik, Eleonorenklinik und 25 Praxen), das bundesweit einmalige Projekt „Landpartie 2.0“ sowie eine Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg sind weitere Bausteine, um unsere Region als Praxisstandort attraktiver zu machen. Sie erhöhen gleichzeitig die Chance, dass Hausärztinnen und -ärzte, die einen Nachfolger suchen, in Zukunft auf entsprechende Interessenten zurückgreifen können. Ergänzt durch NOVO wollen wir damit die Weichen für eine zukunftsorientierte medizinische Versorgung stellen. Mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration begleitet ein starker und erfahrener Förderer und Impulsgeber den Prozess. Auch die kassenärztliche Vereinigung Hessen, die für die ambulante Versorgung originär zuständig ist, steht uns in unserem Bemühen zur Seite.
Ich freue mich über Ihr Interesse und würde es sehr begrüßen, wenn Sie uns mit Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen auf unserem Weg unterstützen.


Ihre
Diana Stolz
Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin des Kreises Bergstraße

 

Was ist NOVO?

Nachwuchs in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ist deutschlandweit leider Mangelware, gerade im ländlichen Bereich. Um dieses Problem zu lösen, hat der Kreis Bergstraße im Jahr 2017 NOVO ins Leben gerufen. Das Netzwerk Ortsnahe Versorgung Odenwald (NOVO) soll für eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Gesundheitsversorgung in der Region Vorderer Odenwald sorgen.

 

NOVO umfasst zwölf Themen:
 

  • Schaffung integrierter Versorgungskonzepte
  • Überregionale Bündelung der Patientenströme
  • Ermittlung der Erweiterungsmöglichkeiten des Dienstleistungsangebots in den beteiligten Gemeinden durch Weiterentwicklung des MVZ in Trägerschaft des Kreis-Krankenhauses Heppenheim
  • Telemedizin/E-Health-Angebote
  • Qualifizierungsmöglichkeiten von nicht-ärztlichem Personal zur Ausübung arztentlastetender Tätigkeiten (VERAH)
  • Patientensteuerung in der Notfallversorgung
  • Entlassmanagement
  • Nachwuchsrekrutierung von ärztlichem Personal
  • Zusammenarbeit mit der Metropolregion Rhein-Main/Rhein-Neckar
  • Lokale Gesundheitskonferenzen
  • Schaffung von attraktiven Arbeitsbedingungen für junge Ärztinnen und Ärzte
  • webbasierten Informationsplattform für junge Medizinerinnen und Mediziner

 

In das Netzwerk sind die Ärzteschaft, Pflegedienste, Apotheken, Vereine sowie der Kreis Bergstraße und die neun Kommunen der Region Vorderer Odenwald – Abtsteinach, Birkenau, Fürth, Grasellenbach, Lautertal, Lindenfels, Mörlenbach, Rimbach und Wald-Michelbach – eingebunden.

 

NOVO wird vom Land Hessen unterstützt. Das Projekt läuft zunächst bis zum Jahr 2022.

PauLa: Unsere Gemeindeschwester 2.0

Vizelandrätin und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz mit Uta Brand, der Psychosozialen Fachkraft auf dem Land (PauLa).

PauLa startet!
Uta Brand beginnt ihre Arbeit als PauLa (Psychosoziale Fachkraft auf dem Land)

 

Die neun Odenwaldkommunen haben sich unter Federführung des Landkreises Bergstraße aufgemacht und ein Netzwerk zur ortsnahen medizinischen Versorgung (NOVO) gegründet. Nun ist das Netzwerk um einen weiteren Baustein reicher: Ab sofort ist die Stelle einer Psychosozialen Fachkraft auf dem Land (PauLa) mit Uta Brand besetzt.

 

PauLa hat die Aufgabe, als Gemeindeschwester Menschen zu unterstützen, die zuhause leben und nicht pflegebedürftig sind. Sie trägt damit dazu bei, die Selbstständigkeit meist Älterer möglichst lange zu erhalten.

 

Wie funktioniert das? PauLa besucht die Menschen nach deren vorheriger Zustimmung zuhause, macht sich ein Bild von der Versorgungssituation und berät sie individuell darüber
 

  • welche Angebote und sozialen Kontakte zur Stärkung der Selbständigkeit vor Ort genutzt werden könnten und
  • welche präventiven Vorkehrungen getroffen werden könnten, um Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu vermeiden.

 

Zudem gibt sie Hinweise an die Kommunen und die Anbieter von Diensten, Unterstützungsangeboten oder Leistungen über die Stärken und Schwächen sozialer Netze, über den Bedarf an sozialen Treffpunkten und weiteren Unterstützungsangeboten.

 

PauLa soll die bestehenden regionalen Netzwerke (Hausärzte, Apotheken, Pflegedienste etc.) und sozialen Unterstützungssysteme – zum Beispiel von Kirchen- und Ortsgemeinden aber auch die Nachbarschaften – stärken und helfen, sie engmaschiger zu knüpfen.

 

Sie interessieren sich für unsere PauLa?
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Tanja Kögel, die Projektkoordinatorin Gesundheitsversorgung, unter der Telefonnummer 06252 / 15-5826 oder per E-Mail über tanja.koegel@kreis-bergstrasse.de

 

Kontakt:

Uta Brand

 

 

Uta Brand, P a u L a
Psychosoziale Fachkraft auf dem Land
Raum 217
Rathausstraße 1
64668 Rimbach
Telefon 06253 809-53
E-Mail: PauLa@kreis-bergstrasse.de

 

Sprechzeiten:
Mittwoch 8:00 – 11:00 Uhr
und nach telefonischer
Vereinbarung

 

Infoplattform für Medizinstudierende und junge Ärztinnen und Ärzte

Für Medizinstudierende sowie Ärztinnen und Ärzte bietet der Kreis Bergstraße nicht nur attraktive Berufsperspektiven, sondern auch interessante Qualifikations- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Gute Work-Life-Balance, Zugang zu einer erstklassigen Gesundheitsversorgung, Bildung, Infrastruktur sowie attraktive Lebenshaltungskosten und Karrieremöglichkeiten eingebettet in eine wunderschöne Landschaft - das alles kann Ihnen der Kreis Bergstraße bieten!

 

Landpartie 2.0

Der Kreis Bergstraße nimmt gemeinsam mit dem Landkreis Fulda und dem Hochtaunuskreis am deutschlandweit einmaligen Projekt „Landpartie 2.0“ des Instituts für Allgemeinmedizin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt teil. Das Projekt soll Medizinernachwuchs die Möglichkeit geben, bereits während ihres Studiums die hausärztliche Tätigkeit in ländlichen Regionen kennenzulernen und in Patientenkontakt mit 1:1-Betreuung durch erfahrene Mediziner zu kommen.
Aktuell beteiligen sich sieben Hausarztpraxen aus dem Odenwald und dem Ried an der „Landpartie 2.0“. Jährlich können sieben Studierende die Arbeit dieser Praxen begleiten. Das Programm läuft zunächst bis 2021.

 

Sie interessieren sich für die Landpartie 2.0? Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Tanja Kögel, die Projektkoordinatorin Gesundheitsversorgung, unter der Telefonnummer 06252 / 15-5826 oder per E-Mail über tanja.koegel@kreis-bergstrasse.de oder die Universität Frankfurt.

 

Kontakt:
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
Institut für Allgemeinmedizin
Theodor-Stern-Kai 7
D-60590 Frankfurt
Frau Herkelmann
Tel.: +49(0)69-6301-7138
Fax: +49(0)69-6301-6428
eMail: herkelmann@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de

 

 

Logo Medizinische Fakultät Uni Heidelberg

Im Rahmen der Kooperation mit der medizinischen Fakultät absolvieren Studierende der Heidelberger Universität ihr allgemeinmedizinisches Blockpraktikum in Praxen im Kreis Bergstraße. Der Kreis unterstützt die Nachwuchsmediziner, indem er für ein Jahr Fahrt- und Übernachtungskosten übernimmt.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Tanja Kögel, die Projektkoordinatorin Gesundheitsversorgung unter der Telefonnummer 06252 / 15-5826 oder per E-Mail über tanja.koegel@kreis-bergstrasse.de.

 

Kontakt:
Universitätsklinikum Heidelberg
Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Marsilius Arkaden, Im Neuenheimer Feld 130.3, Turm West
69120 Heidelberg
PD Dr. med. Svetla Loukanova
Tel. +49 6221 56-4744
Fax. +49 6221 56-1972 |
E-Mail: Svetla.Loukanova@med.uni-heidelberg.de

Logo Weiterbildungsverbund

Ärztinnen und Ärzte, die den Facharzt für Allgemeinmedizin anstreben, müssen ihre Weiterbildungsstelle in Klinik und Praxis nicht länger eigenständig organisieren. Der Weiterbildungsverbund verfolgt das Ziel, die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin optimal aufeinander abzustimmen und die Ärztinnen und Ärzte in ihrer mindestens fünfjährigen Weiterbildung zu unterstützen.

 

Die Ausbildung erfolgt studienbegleitend in Kooperation mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten. Im Kreis Bergstraße stehen dafür 25 Praxispartner sowie das Kreiskrankenhaus Bergstraße, das Heilig-Geist Hospital Bensheim, die Vitos Klinik und die Eleonorenklinik zur Verfügung. Unser Weiterbildungsverbund ist damit einer der größten Verbünde in Hessen.

 

Mehr Informationen erhalten Sie bei Tanja Kögel, die Projektkoordinatorin Gesundheitsversorgung unter der Telefonnummer 06252 / 15-5826 oder per E-Mail über tanja.koegel@kreis-bergstrasse.de, unter www.weiterbildungsverbund-bergstrasse.de oder in unserem Projekt-Flyer.

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Unter dem Motto „In die Praxis, fördern, los!“ fördert die KV Hessen die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten in Gebieten mit besonderem Versorgungsbedarf.

 

Die Maßnahmen richten sich an Mediziner in allen Berufs- und Lebensabschnitten. Sie variieren von Studierendenakademien über Boni bei der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner bis hin zur Unterstützung bei einer Niederlassung in Form der Übernahme von Umzugs- und Kinderbetreuungskosten sowie Honorarumsatzgarantien.

 

Medizinstudierende sowie Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung werden hierbei in besonderem Maße angesprochen. Im Rahmen der Sicherstellungsrichtlinie (SiRiLi) wird beispielsweise das Praktische Jahr sowie eine Praxishospitation finanziell gefördert und sogenannte Doc’s Camp für niederlassungswillige Ärzte angeboten. Ebenso wird im Rahmen der Förderung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im hausärztlichen Sektor berücksichtigt.

 

Informationen über die Förderpakete im Detail sowie zu allen Förderprogrammen für die ambulante Medizin in Hessen finden Sie hier und hier sowie beim zuständigen Beratungscenter der KVH in Darmstadt unter Tel. 06151-158500 sowie auf der Homepage der KV Hessen.

 

Lokale Gesundheitskonferenz

Im Rahmen der „Lokalen Gesundheitskonferenz“ treffen sich verschiedene Vertreter des Gesundheitswesens aus dem Landkreis Bergstraße – wie niedergelassene Mediziner, Apotheken und Krankenhäuser sowie schon bestehenden Netzwerke aus dem medizinischen Bereich – mit Vertretern der Kreisverwaltung. Themen sind bespielsweise die Intersektorale Zusammenarbeit, das Entlassmanagement, Präventionsprojekte sowie aktuelle Entwicklungen.

 

Die nächste Lokale Gesundheitskonferenz findet am 20.11.2019 in den Räumen des Gesundheitsamtes statt.

 

Presseberichte über die „Lokale Gesundheitskonferenz“ finden Sie hier:

Neunte lokale Gesundheitskonferenz in Heppenheim

Gesundheitskonferenz im Kreis Bergstraße

Lokale Gesundheitskonferenz erörtert aktuelle Themen zur Gesundheitsversorgung

 

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Tanja Kögel, die Projektkoordinatorin Gesundheitsversorgung unter der Telefonnummer 06252 / 15-5826 oder per E-Mail über tanja.koegel@kreis-bergstrasse.de

Pressemitteilungen

Newsletter

Die Kreisverwaltung hat eine Anregung aus der Ärzteschaft aufgenommen und einen elektronischen Newsletter gestaltet, der Sie regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten informiert. Hier finden Sie das entsprechende Newsletter-Archiv.

 

 


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