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Europawahl 2019

Die nächste Europawahl findet am 26. Mai 2019 statt.

 

Die amtlichen Ergebnisse der vergangenen Europawahlen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Landesamtes Hessen (externer Link).

 

Am Wahltag erhalten Sie die Wahlpräsentation unter diesem Link: https://statistik-hessen.de/e_2019/html/

 

Auf dieser Seite steht auch eine CSV-Datei zur Verfügung, die alle 10 Minuten aktualisiert wird. Die Datei kann entweder durch Anklicken des Downloads abgerufen werden oder direkt über den Link: https://statistik-hessen.de/e_2019/html/wahlergebnisse.csv

 

Nach Erstellung des Landesergebnisses wird die 10-Minuten-CSV durch eine CSV-Datei mit allen Wahlbezirken ersetzt. Diese kann durch Anklicken des Download abgerufen werden oder über den Link: https://statistik-hessen.de/e_2019/html/wahlergebnisse2.csv

 

Wir bitten zu beachten, dass die drei genannten Links erst am Wahltag online verfügbar sein werden.

 

 

Informationen zur Repräsentativen Wahlstatistik

 

 

 

Allgemeine Informationen zur Europawahl 2019

 

Rechtsgrundlagen
Für die Vorbereitung und Durchführung von Europawahlen gelten (Stand: 1.11.2018):• das Europawahlgesetz (EuWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. März 1994 (BGBl. I S. 423, 555, 852), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 10. Juli 2018 (BGBl. I S. 1116),• die Europawahlordnung (EuWO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Mai 1994 (BGBl. I S. 957), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Mai 2018 (BGBl. I S. 570),• das Bundeswahlgesetz (BWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Juli 1993 (BGBl. I S. 1288, 1594), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 10. Juli 2018 (BGBl. I S. 1116),• die Bundeswahlordnung (BWO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. April 2002 (BGBl. I S. 1376) zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 8. Juni 2017 (BGBl. I S. 1570),• das Wahlstatistikgesetz (WStatG) vom 21. Mai 1999 (BGBl. S. 1023), zuletzt geändert durch Artikel 1a des Gesetzes vom 27. April 2013 (BGBl. I S. 962),

 

Die aktuellen Rechtsgrundlagen können auf der Internetseite www.bundeswahlleiter.de oder www.wahlen.hessen.de (externe Links) eingesehen werden.
 

 

Der Wahltermin für die Europawahl 2019

 

Am 10. Oktober 2018 wurde im Bundesgesetzblatt (BGBl. I, Nr. 34, Seite 1646) bekannt gemacht, dass die Bundesregierung den 26. Mai 2019 als Wahltag bestimmt hat.

 

Der Zeitraum, in dem eine Europawahl stattfinden muss, bestimmt sich zunächst durch die Wahlperiode und genauer durch den gesetzlich festgelegten Zeitraum.
Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden alle fünf Jahre statt. Gemäß § 7 Europawahlgesetz bestimmt die Bundesregierung den genauen Wahltermin im Rahmen einer vom Rat der Europäischen Union und im Rahmen der in den Artikeln 10 und 11 des Aktes zur Einführung allgemeiner und unmittelbarer Wahlen der Mitglieder des Europäischen Parlaments (BGBl. 1977 II, Seite 733) – sogenannter Direktwahlakt – festgelegten Zeitspanne.
Die Zeitspanne erstreckt sich grundsätzlich auf einen für alle Mitgliedstaaten gleichen Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag, um zu gewährleisten, dass die verschiedenen Wahltraditionen in den Mitgliedstaaten beibehalten werden können. In den meisten Mitgliedstaaten wird wie in Deutschland an einem Sonntag oder gesetzlichen Feiertag gewählt, in Großbritannien und in den Niederlanden werden die Wahllokale aber zum Beispiel donnerstags geöffnet.

 

Europawahl entsprechenden Zeitraum des letzten Jahres der fünfjährigen Wahlperiode statt. Der Zeitraum der ersten Europawahl lag zwischen dem 7. und 10. Juni 1979. Ein Blick auf den Kalender des Monats Juni 2019 führt zu dem Ergebnis, dass für den Wahlzeitraum von Donnerstag bis Sonntag nur die Zeit zwischen dem 6. und 9. Juni 2019 in Frage kommt, damit zumindest einer der Wahltage in den Mitgliedstaaten innerhalb des oben genannten Zeitraums liegt.
Sofern es sich jedoch als unmöglich erweisen sollte, die Wahlen während dieses Zeitraums in der Gemeinschaft abzuhalten, ist es nach Anhörung des Europäischen Parlaments möglich, den Wahlzeitraum durch einen einstimmigen Beschluss des Rates zu verlegen (Artikel 11 Absatz 2 Satz 2 des Direktwahlakts). Ein entsprechender Beschluss soll mindestens ein Jahr vor Ablauf der Wahlperiode gefasst werden. Bisher gab es drei derartige Beschlüsse, nämlich einen für die zweite (1984) und einen für die dritte (1989) Europawahl, durch die der Wahlzeitraum jeweils um eine Woche nach hinten verlegt wurde, sowie einen für die achte Europawahl (2014), durch den der Wahlzeitraum um zwei Wochen vorverlegt wurde.
Nach einem Beschluss des Rates der Europäischen Union vom 22. Mai 2018 findet die kommende Wahl zum Europäischen Parlament vom 23. bis 26. Mai 2019 statt. Zuvor wurde mit Beschluss des Rates der Europäischen Union vom 20. März 2018 das Europäische Parlament angehört, das mit Entschließung vom 18. April 2018 den Entwurf des Rates der Europäischen Union gebilligt hat. Damit wurde auch für das Wahljahr 2019 der Wahltermin um zwei Wochen vorverlegt.
Von dem konkreten Wahltermin unabhängig dürfen die Wahlen der Vertreterinnen und Vertreter für die Vertreterversammlungen nicht früher als 12 Monate, die Wahlen der Bewerberinnen und Bewerber nicht früher als neun Monate vor Beginn des Jahres durchgeführt werden, in dem die Wahl des Europäischen Parlamentes ansteht (§ 10 Absatz 3 Satz 4 Europawahlgesetz). Bezogen auf die Europawahl 2019 können also frühestens seit dem 1. Januar 2018 die innerparteilichen Wahlen der Vertreterinnen und Vertreter für die Vertreterversammlungen und ab dem 1. April 2018 die Wahlen der Bewerberinnen und Bewerber durchgeführt werden.
Die Listen für ein Bundesland und gemeinsame Listen für alle Länder sind beim Bundeswahlleiter spätestens am 83. Tage vor der Wahl bis 18:00 Uhr schriftlich einzureichen (§ 11 Absatz 1 Europawahlgesetz).

 

Jeder Mitgliedstaat legt sein eigenes Wahlverfahren fest. Nach dem deutschen Europawahlgesetz können die Parteien entweder Landeslisten oder Bundeslisten aufstellen: Wahlkreise, in denen Abgeordnete direkt gewählt werden, gibt es nicht.

 

An der Europawahl in Deutschland können auch hier lebende Staatsangehörige aus den anderen Mitgliedstaaten der EU teilnehmen. Ebenso sind umgekehrt Deutsche in den anderen Mitgliedstaaten auch dort wahlberechtigt. Die Eintragungen in die Wählerverzeichnisse werden zwischen den Mitgliedstaaten abgeglichen, so dass eine mehrfache Teilnahme an der Wahl ausgeschlossen ist. An der deutschen Wahl zum Europäischen Parlament können sich darüber hinaus die sogenannten "Auslandsdeutschen" unter den gleichen Voraussetzungen beteiligen wie bei einer Bundestagswahl. Das Alter, mit dem man wählen kann und wahlberechtigt ist, beträgt 18 Jahre. Näheres zum Thema Wahlrecht und Wählbarkeit finden Sie in den §§ 6 bis 6 c des Europawahlgesetzes.

 

Der Vertrag von Lissabon wurde am 1. Dezember 2009 neu geregelt. Danach darf kein Mitgliedstaat mehr als 96 Sitze im Europäischen Parlament erhalten. Ab der Europawahl 2014 wird die Bundesrepublik Deutschland deshalb mit 96 Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten sein.

 

Der Akt zur Einführung allgemeiner unmittelbarer Wahlen der Abgeordneten des Europäischen Parlaments (Direktwahlakt) sieht zusammen mit dem EG-Vertrag vor, dass die 751 Mitglieder des Europäischen Parlaments in allgemeiner, unmittelbarer freier und geheimer Wahl für fünf Jahre gewählt werden. Auf die Bundesrepublik Deutschland entfallen davon 96 Abgeordnete. Nach Art. 8 des Direktwahlakts richtet sich das Wahlverfahren nach den innerstaatlichen Bestimmungen. Das Europawahlgesetz regelt demzufolge nur die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland.

 

An der Wahl dürfen nicht nur Parteien teilnehmen, sondern auch andere auf Teilnahme an der politischen Willensbildung und Mitwirkung in Volksvertretungen ausgerichtete Vereinigungen (sonstige politische Vereinigungen). Gewählt wird nach den Grundsätzen der Verhältniswahl mit Listenwahlvorschlägen. Diese können entweder als Listen für einzelne Länder oder als gemeinsame Liste für alle Länder aufgestellt werden. Jede Wählerin und jeder Wähler hat eine Stimme. Eine zusätzliche Wahl in Wahlkreisen findet nicht statt. Die Zahl der auf die Länder entfallenden Mandate ergibt sich daher aus dem Wahlerfolg der auf den Landes- bzw. Bundeslisten der Parteien kandidierenden Bewerberinnen und Bewerber aus den Ländern.

 

Die Verteilung der 96 Sitze erfolgt in mehreren Schritten:

 

Erster Schritt: Parteien ermitteln, die an der Sitzverteilung teilnehmen
An der Sitzverteilung aus den Landeslisten nehmen nur die Parteien oder sonstigen politischen Vereinigungen teil, die die 3 %-Sperrklausel überwunden haben.

 

Zweiter Schritt: Sitzzahlen der Parteien auf der Bundesebene berechnen
Die an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien (Erster Schritt) erhalten so viele Sitze, wie ihnen im Verhältnis ihrer im Bundesgebiet insgesamt erreichten Stimmen zustehen; dabei werden die Landeslisten der Parteien zusammengezählt. Für die Sitzverteilung wird hierbei die Divisormethode mit Standardrundung nach St. Laguë/Schepers verwendet. Bei diesem Verfahren werden die jeweiligen Zweitstimmen für die einzelnen an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien durch einen gemeinsamen Divisor geteilt. Die sich ergebenden Quotienten werden standardmäßig zu Sitzzahlen gerundet, d.h., bei einem Bruchteilsrest von mehr oder weniger als 0,5 wird auf- oder abgerundet.

 

Der Divisor wird dabei so bestimmt, dass zunächst die Gesamtanzahl aller zu berücksichtigenden Stimmen durch die Gesamtanzahl der zu verteilenden Sitze geteilt wird. Ergibt die Teilung der Stimmenzahlen für die einzelnen Parteien durch diesen Divisor nicht die Gesamtzahl der zu vergebenden Sitze, wird der Divisor so verändert, dass die Sitzzahlen in der Summe mit der Gesamtzahl der zu vergebenden Mandate übereinstimmen. Damit steht fest, mit wie vielen Sitzen die Parteien im Europäischen Parlament vertreten sind.

 

Dritter Schritt: Sitze auf die Landeslisten verteilen
Bei denjenigen Parteien, die an Stelle einer Bundesliste Landeslisten eingereicht haben, muss in einem zweiten Schritt die Gesamtzahl der der jeweiligen Partei zustehenden Sitze noch auf die einzelnen Landeslisten dieser Partei verteilt werden. Auch dies geschieht nach der Berechnungsmethode „St. Laguë/Schepers “ (vgl. Zweiter Schritt). Danach steht fest, wie viele Mandate der jeweiligen Partei in dem jeweiligen Land zustehen.

 

Wahlorgane für die Europawahl im Kreis Bergstraße

 

Wahlleiterin:

Frau Katharina Behrendt

Leiterin der Abteilung „Recht, Kommunalaufsicht und Kreisgremien“ im Landratsamt

Zimmer 125, Gräffstraße 5, 64646 Heppenheim

Telefon: 06252 / 15-5387, Telefax: 06252 / 15-5590

E-Mail: wahlen@kreis-bergstrasse.de

 

Stellvertretender Wahlleiter:

Herr Michael Neher

Fachbereichsleiter „Kommunalaufsicht“ im Landratsamt

Zimmer 218, Gräffstraße 5, 64646 Heppenheim

Telefon: 06252 / 15-5791, Telefax: 06252 / 15-5679

E-Mail: wahlen@kreis-bergstrasse.de

 

Wahlsachbearbeiter:

Herr Tobias Raab

Fachbereich „Kommunalaufsicht“ im Landratsamt

Zimmer 217, Gräffstraße 5, 64646 Heppenheim

Telefon: 06252 / 15-5102, Telefax: 06252 / 15-5679

E-Mail: wahlen@kreis-bergstrasse.de

 

Stellvertretende Wahlsachbearbeiterin:

Frau Ursula Kuhn

Fachbereich „Kommunalaufsicht“ im Landratsamt

Zimmer 217, Gräffstraße 5, 64646 Heppenheim

Telefon: 06252 /15-5229, Telefax: 06252 / 15-5679

E-Mail: wahlen@kreis-bergstrasse.de

 

Mitglieder des Kreiswahlausschusses (Wahlberechtigte)

 

Beisitzer/innen

Frau Rita Schramm, Biblis

Herr Steffen Gugenberger, Heppenheim

Frau Brigitte Sander, Lorsch

Herr Marius Schmidt, Lampertheim

Herr Matthias Schimpf, Lorsch

Herr Rolf Kahnt, Bensheim

 

Stv. Beisitzer/innen

Herr Dieter Wohlfart, Heppenheim

Herr Walter Kirsch, Lampertheim

Herr Erich Thomas, Lampertheim

Frau Beate Dechnig, Lautertal

Frau Eva Grabowski, Lorsch

Herr Reinhard Krause, Zwingenberg