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Präventionsangebot "Keiner fällt durchs Netz"

"Keiner fällt durchs Netz“ - Ein Angebot zur primären Prävention

Nach einer mehrjährigen Projektphase gibt es bereits seit dem Jahr 2012 das Präventionsangebot „Keiner fällt durchs Netz“. Es wird vom Fachdienst Frühe Hilfen betreut und versteht sich als aktives Element im Rahmen des Kinderschutzes. „Keiner fällt durchs Netz“ will vor allem all jene Eltern bzw. Mütter nach der Geburt eines Kindes unterstützen, die nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um ihren neugeborenen Kindern einen guten Start ins Leben zu geben. Gründe hierfür können unter anderem Schwierigkeiten in der Partnerschaft, fehlende familiäre Unterstützung, frühe Familiengründung, überforderte Eltern oder wirtschaftliche Problemlagen sein. Diese jungen Familien können im ersten Lebensjahr des Kindes durch eine speziell ausgebildete Familienhebamme oder eine Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin begleitet werden, die die Familie wertschätzend und umfassend unterstützt und dabei auch auf das Kindeswohl achtet.

  • Fragen im Bereich der Nachsorge, Ernährung, Pflege des Säuglings oder zur Entwicklung und Förderung des Kindes werden besprochen.
  • Die Entwicklung einer guten Mutter-Kind-Bindung wird gefördert.
  • Die Veränderungen in der Familie und in der Partnerschaft werden thematisiert.
  • Bei Bedarf werden weitere Hilfemöglichkeiten aufgezeigt bzw. vermittelt.
„Keiner fällt durchs Netz“ wurde entwickelt, wissenschaftlich begleitet und evaluiert von Prof. Dr. med. Manfred Cierpka vom Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie des Universitätsklinikums Heidelberg und wurde während der Projektphase von der hessenstiftung- familie hat zukunft gefördert.

 

Ansprechpersonen:
Frau Ensinger
Frau Weimar
Herr Schneider

 

Information: