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Beistandschaft

Ihr/e Ansprechpartner/in: Telefon: E-Mail:
Frau Kristina Eichhorn +49 6252 15-5743 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Carina Kilb +49 6252 15-5128 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Herr Ralf König +49 6252 15-5076 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Valerie Pleines +49 6252 15-5075 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Diana Hammann +49 6252 15-5697 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details

Die Beistandschaft ist ein kostenloses Angebot des Jugendamtes.

 

Eine Beistandschaft kann eingerichtet werden für

 


  • die Feststellung der Vaterschaft und/oder
  • die Geltendmachung des Kindesunterhalts.

An wen muss ich mich wenden?

Das Jugendamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Spezielle Hinweise:

Abtsteinach, Bensheim, Birkenau, Neckarsteinach
Herr Ralf König

Biblis, Gorxheimertal, Lautertal, Lindenfels, Viernheim

Frau Diana Hammann

 

Bürstadt, Einhausen, Grasellenbach, Heppenheim, Zwingenberg
Frau Kristina Eichhorn

 

Fürth, Lampertheim
Frau Valerie Pleines

Groß-Rohrheim, Hirschhorn, Lorsch, Mörlenbach, Rimbach, Wald-Michelbach

Frau Carina Kilb

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es genügt ein schriftlicher Antrag beim Jugendamt.

 

 

Antragsberechtigt ist:

 


  • der Elternteil, dem die alleinige elterliche Sorge zusteht,
  • bei Eltern, die die gemeinsame elterliche Sorge haben der Elternteil, bei dem das Kind lebt,
  • die werdende Mutter (oder deren Vertreter, wenn die Mutter geschäftsunfähig ist), wenn das Kind noch nicht geboren ist.
Welche Fristen muss ich beachten?

Mit Eingang des Antrages wird das Jugendamt sofort Beistand des Kindes. Die Beistandschaft endet, sobald der Antragsteller dies schriftlich verlangt oder mit Volljährigkeit.

 

Was sollte ich noch wissen?

Spezielle Hinweise:

Zuständig ist das Jugendamt am Wohnsitz des antragstellenden Elternteils.

 

Sobald ein Kind geboren wird, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, informiert das Standesamt hierüber das jugendamt. Der Mutter wird dann automatisch Beratung und Unterstützung, auch im Hinblick auf eine Beistandschaft, angeboten.

 

Feststellung der Vaterschaft

 

Jedes Kind hat ein Recht auf Kenntnis seiner Abstammung. Erst durch die Vaterschaftsfeststellung entsteht ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen Kind und Vater.

 

Die Vaterschaftsfeststellung erfolgt entweder durch

 

• Freiwillige Anerkennung in einer Urkunde oder• Gerichtlichen Beschluss.

 

Der Beistand bespricht selbstverständlich die Vorgehensweise im Einzelfal mit der Mutter und vertritt das Kind, sofern erforderlich, in einem gerichtlichen Verfahren vor dem Familiengericht.

Geltendmachung des Kindesunterhalts

Wer mit seinem Kind nicht in einem Haushalt lebt, ist diesem gegenüber zum Unterhalt verpflichtet.

 

Der Beistand prüft anhand des Einkommens die Leistungsfähigkeit des unterhalts-pflichtigen Elternteils. Er sorgt dafür, dass der Anspruch des Kindes auf Grundlage der Düsseldorfer Tabelle (Richtlinie zur Unterhaltsberechnung) abgesichert ist. Dies geschieht entweder durch freiwillige Anerkennung in Form einer vollstreckbaren Urkunde oder durch gerichtliche Entscheidung. In einem nächsten Schritt kümmert sich der Beistand um die Erfüllung des Unterhaltsanspruchs, ggf. auch durch Einleitung einer Zwangsvollstreckung.

 

Beratung für junge Volljährige nach § 18 Abs. 4 SGB VIII

 

Ab Volljährigkeit bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres kann auch der junge Volljährige selbst zur Geltendmachung des Unterhalts einen Antrag auf Beratung und Unterstützung bei der Beistandschaft stellen.

 

Ab Volljährigkeit haben beide Eltern den Unterhalt grundsätzlich in Geld zu zahlen. Der Unterhaltsberechnung muss deshalb das Einkommen beider Eltern zugrunde gelegt werden. Ferner wird das bereinigte Einkommen (sofern vorhanden) des volljährigen Kindes sowie das volle Kindergeld von dem Unterhaltsbedarf in Abzug gebracht.

 

Terminanfrage Beistandschaft (Link)(Hinweis: aufgrund Teilzeittätigkeiten können bei einzelnen Sachbearbeiter-innen/Sachbearbeitern nur vormittags Termine vergeben werden)

 

Beurkundungen

 

Für Erklärungen wie• VaterschaftsanerkennungenUnterhaltsverpflichtungenSorgeerklärungen

 

schreibt der Gesetzgeber vor, dass sie in einer Urkunde erfolgen müssen. Solche Beurkundungen werden kostenfrei beim Jugendamt (Amtsvormundschaft /Beistandschaft), die Vaterschaftsanerkennungen auch beim Standesamt, durch-geführt.

 

Terminanfragen Beurkundungen (Link)(Hinweis: aufgrund Teilzeittätigkeiten können bei einzelnen Sachbearbeiter-innen/Sachbearbeitern nur vormittags Termine vergeben werden)

 

Bescheinigung über die alleinige elterliche Sorge ( Negativbescheinigung)
Die Mutter, die mit dem Vater des Kindes bei dessen Geburt nicht verheiratet ist, kann eine Bescheinigung erhalten, dass keine Eintragungen im Sorgeregister vorliegen (§ 58a Abs, 2 des Sozialgesetzbuchs VIII (SGBVIII)). Zuständig für die Ausstellung ist das Jugendamt ( Amtsvormundschaft/ Beistandschaft), welches für ihren Wohnort zuständig ist.

 

Diese Bescheinigung dient der Mutter im Rechtsverkehr mit Behörden, Banken, gegenüber Kindergärten, Schulen Ärzten, etc. als Nachweis, dass ihr die alleinige elterliche Sorge für ihr Kind zusteht.

 

Antrag: Bescheinigung über die alleinige elterliche Sorge