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Kfz-Steuer bezahlen

Mit der Kraftfahrzeugsteuer wird das Halten von Fahrzeugen zum Verkehr auf öffentlichen Straßen besteuert. Die Kraftfahrzeugsteuer wird für zulassungspflichtige Krafträder nach Hubraum, für PKW nach dem Hubraum und der Antriebsart und für alle anderen Fahrzeuge nach dem verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtgewicht berechnet. Für PKW, Wohnmobile und für LKW über 3,5 t Gesamtgewicht ist zusätzlich das Emissionsverhalten maßgebend.

 

 

Die Zollverwaltung setzt die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer fest.

 

 

Um ein Fahrzeug zulassen zu können, muss von Ihnen bei der Zulassungsbehörde ein SEPA-Lastschriftmandat abgegeben werden. Damit ermächtigen Sie die Zollverwaltung, die Kraftfahrzeugsteuer im Lastschrifteinzug zum Fälligkeitstermin abzubuchen.

 

 

Außerdem dürfen Sie als Fahrzeughalter keine Kraftfahrzeugsteuerrückstände haben.


Voraussetzungen


  • Das Fahrzeug ist auf Ihren Namen zugelassen. Sie müssen für jedes Fahrzeug, das auf Ihren Namen zugelassen ist, Steuern zahlen.
  • Es dürfen keine vorherigen Kraftfahrzeugsteuerbeträge ausstehen.
Verfahrensablauf

Zulassung: Lastschrifteinzug

 

 

Soll ein Fahrzeug auf Ihren Namen zugelassen werden, müssen Sie in der zuständigen Stelle das ausgefüllte und unterschriebene Formular "SEPA-Lastschriftmandat" abgeben.

 

 

Lassen Sie die An- oder Ummeldung durch einen Vertreter (beispielsweise vom Autohaus) vornehmen, benötigt dieser für die Zulassung außerdem eine Vollmacht von Ihnen.

 

 

Steuerbescheid und Zahlung der Steuer

 

 

Nach der Zulassung erhalten Sie automatisch einen Steuerbescheid vom Hauptzollamt. Dieser enthält die Steuernummer, die festgesetzte Kraftfahrzeugsteuer und alle nötigen Zahlungshinweise.

 

 

Sie müssen die Kraftfahrzeugsteuer grundsätzlich für ein Jahr im Voraus bezahlen.

 

 

Fahrzeugabmeldung und Steuererstattung

 

 

Endet die Steuerpflicht, etwa weil Sie Ihr Fahrzeug abmelden, wird ein neuer Betrag für den letzten Zeitraum zwischen Beginn und Abmeldung festgesetzt. Die zuviel vorausgezahlte Steuer wird Ihnen dann erstattet.

 

 

Wird ein Fahrzeug veräußert, so endet die Steuerpflicht für den Veräußerer zu dem Zeitpunkt, in dem die vorgeschriebene Veräußerungsanzeige bei der Zulassungsbehörde eingeht, spätestens mit der Aushändigung des neuen Fahrzeugscheins an den Erwerber. Zu einer solchen Anzeige gehört neben der Mitteilung der Anschrift des Erwerbers auch die Bestätigung über den Empfang der Fahrzeugpapiere (siehe dazu auch Hinweise im Fahrzeugschein/Zulassungsbescheinigung Teil I).

 

 

Der Erwerber kann durch die Erfüllung der ihm obliegenden Pflicht zur An- oder Ummeldung des Fahrzeugs auf seinen Namen für den Veräußerer befreiend tätig werden. Kommt der Erwerber dieser Verpflichtung nicht nach, kann sich der bisherige Fahrzeughalter nicht darauf berufen, dass der Erwerber nach den getroffenen Vereinbarungen zur An- oder Ummeldung des Fahrzeugs verpflichtet ist.

 

 

Der Veräußerer trägt das volle Risiko der Nichtbeendigung seiner Steuerpflicht, wenn er es unterlässt die vorgeschriebene Veräußerungsanzeige der Zulassungsstelle selbst zu übermitteln.

 

 

Änderung der Bankverbindung

 

 

Wenn sich Ihre Bankverbindung ändern sollte, müssen Sie die neuen Kontodaten schnellstmöglich Ihrem zuständigen Hauptzollamt mitteilen. Erteilen Sie hierzu ein neues SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zollverwaltung mit ihren Hauptzollämtern ist für die Festsetzung, Erhebung und Vollstreckung der Kraftfahrzeugsteuer zuständig

 


Spezielle Hinweise:

Bestehen Kfz-Steuer Rückstände für den Halter, muss sich dieser erst an sein zuständiges Zollamt wenden, um die Rückstände auszugleichen. Die vom Zollamt ausgestellte Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Zulassung eines Fahrzeugs, ist 10 Tage gültig und im Original bei der Zulassungsbehörde vorzulegen.

 

Wenn Sie Ihre Steuerrückstände zahlen wollen, wenden Sie sich bitte an das Zollamt Bensheim:

 

Zollamt
Bensheim
Berliner Ring 31
Tel. 06251 / 939950
Welche Unterlagen werden benötigt?


  • SEPA-Lastschriftmandat
  • ggf. Vollmacht
Welche Gebühren fallen an?


  • Verfahrenskosten: keine
  • ggf.: Kosten für die Zulassung und An- und Ummeldung des Fahrzeuges
Welche Fristen muss ich beachten?

Bei inländischen Fahrzeugen beginnt die Steuerpflicht mit der verkehrsrechtlichen Zulassung und besteht solange, wie das Fahrzeug zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen ist, mindestens jedoch einen Monat.

Was sollte ich noch wissen?


  • Um die Einnahme der Kraftfahrzeugsteuer zu erleichtern, ist die Zulassung eines Fahrzeuges nur bei Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer möglich.
  • Eine Jahressteuer von mehr als 500,00 Euro kann nach vorheriger Mitteilung beim zuständigen Hauptzollamt in gleichen Halbjahresbeträgen zuzüglich 3 Prozent entrichtet werden. Bei mehr als 1.000,00 Euro Jahressteuer ist die Zahlung in gleichen Vierteljahresbeträgen zuzüglich 6 Prozent möglich.
Bemerkungen

Weitere Informationen zur Kraftfahrzeugsteuer finden Sie auf den Internetseiten der Zollverwaltung.