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Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe)

Ihr/e Ansprechpartner/in: Telefon: E-Mail:
Frau Melanie Müller-Bork +49 6252 15-5538 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details

Ihr/e Ansprechpartner/in: Telefon: E-Mail:
Frau Annette Becht +49 6252 15-5391 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Herr Torsten Bitsch +49 6252 15-5501 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Petra Fink +49 6252 15-5236 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Sabrina Höchst +49 6252 15-5234 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Lisa Hoffmann +49 6252 15-5484 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Beate Hölzel +49 6252 15-5334 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Christine Kummer +49 6252 15-5557 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Sandy Theobald +49 6252 15-5804 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Petra Seehaus +49 6252 15-5086 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Annette Wagner +49 6252 15-5332 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Claudia Weinkötz +49 6252 15-5497 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Herr Wolfgang Meister +49 6252 15-5803 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Sophie Franke +49 6252 15-5289 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Frau Lena Matern +49 6252 15-5380 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details
Herr Jochen Wiesenbach +49 6252 15-5978 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details

Hilfe zum Lebensunterhalt als Sozialhilfeleistung erhalten Sie in der Regel, wenn Sie hilfebedürftig und nicht beziehungsweise nicht mehr erwerbsfähig sind sowie:

  • Weder die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV),
  • noch die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten.

Kinder unter 15 Jahren erhalten Sozialhilfe, wenn Sie:

  • Zusammen mit Personen leben, die Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten (in der Regel mit den Eltern) und
  • ihren Lebensunterhalt trotz Unterhaltsansprüchen nicht sicherstellen können.

Die Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt umfassen: 

  • den pauschalisierten Regelsatz zur Sicherung des Lebensunterhalts, zum Beispiel für Ernährung, Kleidung oder Körperpflege. Wenn Eltern oder ein Elternteil mit ihrem Kind oder ihren Kindern in einer Wohnung zusammenleben, wird für jedes Familienmitglied ein eigener Regelsatz festgesetzt. Dieser beträgt im Jahr 2019 für:
    • Erwachsene: EUR 424,00,
    • Ehepartner, Lebenspartner, Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft: EUR 382,00,
    • Kinder unter 6 Jahren: EUR 245,00,
    • Kinder im Alter von 6 bis unter 14 Jahren: EUR 302,00 und
    • Jugendliche im Alter von 14 bis unter 18 Jahren: EUR 322,00. 
  • Bildungs- und Teilhabeleistungen für Kinder und Jugendliche, zum Beispiel für:
    • Klassenfahrten,
    • persönlichen Schulbedarf,
    • Schülerfahrkarten,
    • ergänzende Lernförderung,
    • Mittagessen in Schulen oder
    • Vereinsbeträge, Musikunterricht und ähnliches.
  • Bedarfe für Unterkunft und Heizung in Höhe Ihrer tatsächlichen Miet- und Heizkosten.
  • In Ausnahmefällen Übernahme von Schulden zur:
    • Vermeidung von Wohnungslosigkeit,
    • Sicherung Ihrer Unterkunft oder
    • zur Behebung einer vergleichbaren Notlage, z. B. Schulden beim Energieversorger.
  • Bedarfe für Beiträge Ihrer Kranken- und Pflegeversicherung und unter bestimmten Voraussetzungen für Ihre Altersvorsorge.

Zusätzlich zu Ihrem Regelsatz können Sie Leistungen für Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt erhalten. Diese Mehrbedarfe können Sie beantragen, wenn Sie:

  • Ihr Renteneintrittsalter erreicht haben und die Voraussetzungen für einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G" (Gehbehinderung) erfüllen,
  • Ihr Renteneintrittsalter zwar noch nicht erreicht haben, aber die Voraussetzungen für einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G" erfüllen und nach dem Rentenrecht nicht erwerbsfähig sind, 
  • werdende Mutter ab der 13. Schwangerschaftswoche sind, 
  • alleinerziehend sind, 
  • das 15. Lebensjahr vollendet haben, behindert sind und Hilfen für eine angemessene Schul- oder Ausbildung im Rahmen der Eingliederungshilfe erhalten oder
  • wegen einer schweren Erkrankung auf eine spezielle Ernährungsweise angewiesen sind, die zu höheren Kosten als eine "normale" Ernährung führt.  

Wenn Sie nicht allein leben, bezieht das Sozialamt das gesamte Familieneinkommen mit ein, um Ihren Hilfebedarf zu ermitteln. Dazu werden die Einkünfte aller in einer Wohnung zusammenlebenden Familienmitglieder berücksichtigt, also zum Beispiel:

  • Erwerbseinkommen,
  • Unterhaltsleistungen und
  • Renteneinkünfte.

Das für Minderjährige gezahlte Kindergeld sowie eventuelle Unterhaltszahlungen für ein Kind sind diesem Kind zuzurechnen, um dessen Bedarfe zu decken.

Bestimmte Vermögenswerte gelten als nicht zu berücksichtigendes Schonvermögen, zum Beispiel:

  • Kleinere Barbeträge (Geldvermögen je Erwachsenem: EUR 5.000) oder
  • ein angemessenes Hausgrundstück.

Diese werden bei der Berechnung der Leistungen nicht einberechnet.

Bis auf wenige Ausnahmefälle, erhalten Sie keine Leistungen für vergangene Zeiträumen.


Voraussetzungen
  • Sie sind hilfebedürftig und nicht erwerbsfähig, weil sie zeitlich befristet voll erwerbsgemindert sind:
    • Hilfebedürftig sind Sie, wenn Sie Ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln und Kräften vollständig decken können.
    • Zeitlich befristet voll erwerbsgemindert sind Sie, wenn Sie auf absehbare Zeit (mehr als 6 Monate) nicht in der Lage sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes regelmäßig mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten.
  • Sie erhalten keine:
    • Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV),
    • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder
    • Grundleistungen für Asylsuchende.
Verfahrensablauf

Die Hilfe zum Lebensunterhalt müssen Sie persönlich beantragen.

  • Vereinbaren Sie bei Ihrem örtlich zuständigen Sozialamt ein Beratungsgespräch. Nehmen Sie alle erforderlichen Unterlagen zu diesem Gespräch mit.
  • Füllen Sie im Rahmen des Beratungsgespräches den Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt aus.
  • Das Sozialamt muss über Ihren Antrag entscheiden und Ihnen das Ergebnis mitteilen. Dies erfolgt durch einen Bescheid, der Ihnen in der Regel per Brief zugestellt wird.
  • Wurde Ihr Antrag bewilligt, erhalten Sie einen Bewilligungsbescheid, wird er abgelehnt, einen Ablehnungsbescheid.
  • In beiden Fällen muss der Bescheid die Ursachen der Entscheidung enthalten, sowie Informationen über die Möglichkeit enthalten, dagegen Widerspruch einzulegen. Dazu muss eine Angabe zur Frist enthalten sein, innerhalb der Sie Widerspruch einlegen können.
  • Im Bewilligungsbescheid muss die Höhe der zu zahlenden Leistung ebenso enthalten sein, wie der Beginn der Zahlung. Ab dem genannten Datum überweißt Ihnen das Sozialamt das Geld am Monatsanfang auf Ihr Konto. Sie können für die Überweisung auch das Konto eines Dritten angeben.
  • Achtung: Sie sind verpflichtet, alle Änderungen Ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse unverzüglich Ihrem zuständigen Sozialamt mitzuteilen.

Hinweis: Haben Sie kein Konto, erhalten Sie die Leistungen per Zahlungsanweisung zur Verrechnung. Die hierdurch entstehenden Kosten müssen Sie selbst tragen. Können Sie nachweisen, dass Ihnen die gesetzlich zustehende Einrichtung eines Bankkontos ohne eigenes Verschulden unmöglich ist, übernimmt das Sozialamt hierfür die Kosten. Eine Barscheckauszahlung ist nicht möglich.

An wen muss ich mich wenden?

Spezielle Hinweise:

Für Ihren Ortsbereich sind folgende Mitarbeiter zuständig:

 

Abtsteinach, Birkenau, Mörlenbach, Lampertheim (Nachnamen G - H), Wald-Michelbach (Nachnamen H - Z)
Herr Bitsch
Bensheim (Nachnamen Mb - P), Groß-Rohrheim, Heppenheim (Nachnamen G - Kl), Lorsch
Frau Seehaus
Bürstadt, Heppenheim (Nachnamen A + B), Lampertheim (A - D)
Frau Weinkötz
Bensheim (Nachnamen Q - Z), Heppenheim (Nachnamen C - F), Zwingenberg
Frau Hölzel
Bensheim (Nachnamen A - G, I - J)
Frau Theobald
Einhausen, Heppenheim (Nachnamen S - Z), Lampertheim (E - F)

Frau Matern

Heppenheim (Nachnamen Km - M), Viernheim (Nachnamen M - Y)
Frau Becht
Lampertheim (Nachnamen I - Z)
Frau Fink
Heppenheim (Nachnamen N - R), Viernheim (Nachnamen A - F, Z)
Herr Meister

Gorxheimertal, Rimbach, Viernheim (Nachnamen G - L), Wald-Michelbach (Nachnamen A- G)
Frau Kummer

Bensheim (Nachnamen S), Biblis, Grasellenbach, Hirschhorn, Lautertal, Neckarsteinach
Frau Hoffmann

Bensheim (Nachnamen K - Ma), Fürth, Lindenfels
Frau Höchst

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass, gegebenenfalls Meldebestätigung 
  • Nachweise einer befristeten vollen Erwerbsminderung in Form von Rentenbescheid oder ärztlichen Attesten
  • Einkommensnachweise, beispielsweise zur Rente, Krankengeld, Kindergeld, Unterhaltszahlungen oder Unterhaltsvorschuss
  • Vermögensnachweise, beispielsweise Sparguthaben 
  • Mietvertrag und nachfolgende Änderungen, insbesondere hinsichtlich der Miethöhe
  • Nachweise über Ausgaben, neben Miethöhe und Mietzahlung vor allem zu Vorauszahlungen und Abrechnungen für Nebenkosten und Heizkosten, Unterlagen über Versicherungsbeiträge
  • Nachweise über Kranken- und Pflegeversicherung, also Angabe zu Krankenkasse und Versicherungsstatus oder Vertrag über private Kranken- und Pflegeversicherung 

Hinweis: Der Umfang der erforderlichen Unterlagen, gerade bei Einkommens- und Vermögensnachweisen, ist einzelfallabhängig. Ihr örtlich zuständiges Sozialamt kann weitere Unterlagen, zum Beispiel aktuelle Kontoauszüge, Scheidungsurteile oder Unterhaltstitel von Ihnen verlangen. 

Bearbeitungsdauer

Abhängig vom Einzelfall.

Welche Gebühren fallen an?

keine

Welche Fristen muss ich beachten?

Die vom Sozialamt für die Vorlage von Unterlagen gesetzten Fristen einzuhalten. Ist Ihnen dies aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich, müssen Sie eine Fristverlängerung beantragen. Ansonsten kann Ihnen das Sozialamt wegen der Nichtbeachtung Ihrer gesetzlichen Mitwirkungspflichten die Leistung verweigern.

Dies gilt ferner auch für die Widerspruchsfristen, also wenn Sie mit dem Bescheid - nicht nur beim Ablehnungsbescheid, sondern auch beim Bewilligungsbescheid (Höhe des sich ergebenden Leistungsanspruchs) - nicht einverstanden sind.

Anträge / Formulare?

Formulare: erhalten Sie bei Ihrem Sozialamt

Onlineverfahren möglich: nein

Schriftform erforderlich: nein

Persönliches Erscheinen nötig: ja

Formulare
Allgemeine Informationen zur bedarfsorientierten Grundsicherung
Datenschutzhinweise zum Sozialhilfeantrag
Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt - Antrag
Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt - Überprüfungsbogen
Krankenkostzulage - Antrag