Zeitungsstapel vor hellem Hintergrund

Schule in den Weschnitzauen Biblis: Kreis Bergstraße zieht Konsequenzen


Kreis Bergstraße (kb). Die Bauarbeiten an der Schule in den Weschnitzauen in Biblis kommen erneut ins Stocken. Der Kreis Bergstraße hat den Vertrag mit dem beauftragten Abbruchunternehmen fristlos gekündigt. Das Unternehmen hatte seine Arbeiten trotz eindeutiger vertraglicher Verpflichtungen und mehrfacher, unmissverständlicher Aufforderungen nicht weitergeführt.

Landrat Christian Engelhardt zeigt sich verärgert über das Vorgehen des Unternehmens: „Es ist absolut unverständlich und enttäuschend, dass ein vertraglich gebundenes Unternehmen seine Aufgaben schlicht nicht wahrnimmt – und damit eine ganze Schulgemeinde im Stich lässt. Dieses Verhalten schadet nicht nur dem Projekt, sondern untergräbt das Vertrauen in verlässliche Zusammenarbeit. Wir konnten und wollten das nicht länger hinnehmen.“

Bereits unmittelbar nach Ausbleiben der zugesicherten Leistungen wurden interne Prüfprozesse gestartet und Alternativen vorbereitet. Nun arbeitet der Kreis intensiv daran, kurzfristig ein neues, verantwortungsbewusstes Unternehmen zu beauftragen, um den Projektfortschritt wieder sicherzustellen. Dennoch führt der notwendige Wechsel zu Verzögerungen im Bauablauf.

Trotz der Verzögerungen steht für die Schülerinnen und Schüler mit dem Interimsschulhof sowie dem fertiggestellten ersten Bauabschnitt bereits jetzt ein funktionsfähiger Schulhofbereich zur Verfügung.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen, dass dieses wichtige Schulbauprojekt wieder Fahrt aufnimmt – verlässlich, transparent und mit Partnern, die ihre Zusagen ernst nehmen“, so Landrat Engelhardt weiter.

Sobald der neue Auftrag vergeben und ein aktualisierter Zeitplan erstellt ist, informiert der Kreis die Öffentlichkeit umgehend.