Detail of police red and blue lights on evening Street at Night.

Gefahrenabwehr


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Gefahrenabwehr

Die Gefahrenabwehr des Kreises Bergstraße umfasst die Bereiche Brandschutz, Rettungsdienst und den Katastrophenschutz.

Aktuelles

Einführung der Notruf-App:

  • Kreisbrandinspektor

    Dem Kreis Bergstraße obliegt gemäß HBKG die Brandschutzaufsicht über die kreisangehörigen Kommunen. Diese umfasst zum einen die Unterstützung und Beratung in allen Fragen des Brandschutzes, zum anderen gehört hierzu im verwaltungstechnischen Teil insbesondere die Aufsicht bei:

    • Überwachung der Einhaltung aller Rechtsvorgaben im Bereich der öffentlichen Feuerwehr
    • Neuwahlen der Feuerwehrführungskräfte
    • Ausbildung der Feuerwehren
    • Überwachung der Mängelbeseitigung an Feuerlöscheinrichtungen, Fahrzeugen, technischen Geräten, Feuerwehrhäusern, Löschwasserentnahmemöglichkeiten sowie Löschwasservorhaltungen
    • Beantragung und Verleihung von Ehrungen auf öffentlich-rechtlicher Ebene
    • Stellungnahme zu Anträgen auf Landeszuwendungen (z. B. für Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrhäusern, Funktechnik)
    • Prüfung und Anerkennung von Lehrgängen, welche außerhalb des Feuerwehrdienstes absolviert wurden.
    • Prüfung und Zustimmung zu entsprechenden Führungspositionen sowie Beförderungen
    • Sammelbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen/-gerätschaften
    • Koordinierung und Unterstützung von Maßnahmen zur Ausbildung und Brandschutzerziehung/-aufklärung
    • Er steht zum Zwecke der Beratung (z. B. bei der Erstellung/Weiterschreibung der Bedarfs-und  Entwicklungsplänen) in Verbindung mit dem Landrat, den Bürgermeistern, dem Regierungspräsidium, dem Hessischen Innenministerium und den Leitern der Feuerwehren. 
    • Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung von Dienstbesprechungen mit den Leitern der Feuerwehren und Kreisbrandmeistern
    • Erstellen bzw. Abgleichen der Alarmierungs- und Ausrückordnung der Kommunen sowie der überörtlichen Einheiten
    • Planung und Durchführung von Großübungen, Analyse der gewonnenen Erkenntnisse
    • Vorbereitung und Durchführung von Seminaren für Feuerwehrführungskräften und von anderen Ausbildungsveranstaltungen auf Kreisebene
    • Projektierung einzelner feuerwehrtechnischer Maßnahmen
    • Betreuung und Ausstattung der überörtlichen Einheiten und Einrichtungen
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    Kreisbrandmeister

    Der Kreis Bergstraße hat insgesamt 10 Kreisbrandmeister, die sich zudem um persönliche Fachthemen kümmern und beratend zur Seite stehen. Dieses sind zum Beispiel die Schwerpunkte Infrastruktur, Ausbildung, Katastrophenschutz, Atemschutz, Brandschutzerziehung, Gefahrstoffe (GABC) und den Brandschutzaufsichtsdienst. 

    Brandschutzaufsichtsdienst

    Der Kreis Bergstraße stellt den sog. Brandschutzaufsichtsdienst. Dem Brandschutzaufsichtsdienst obliegt gemäß dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) die Brandschutzaufsicht über die kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Im Rahmen der Aufsicht ist er weisungsbefugt und berechtigt, jederzeit die technische Einsatzleitung zu übernehmen. 

  • Vorbeugung & Planung

    Der Fachbereich „Vorbeugung und Planung“ in der Abteilung Gefahrenabwehr des Kreis Bergstraße befasst sich mit den Themenfeldern:

    • vorbeugender Brandschutz bei Bau und Betrieb von Gebäude sowie technischen Anlagen
    • Einsatzvorbereitende Planungen für besondere Einsatzlagen.

    Die abstrakten Ziele des vorbeugenden Brandschutzes sind:

    • der Schutz des menschlichen Lebens und der Gesundheit, Tiere und Umwelt und 
    • die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit durch die Vorbereitung der Rettung von Menschen und Tieren und Sachwerten durch wirksame Lösch- und Rettungsarbeiten, dies sind unsere Schutzziele.

    Konkret bedeutet dies, dafür planerisch zu sorgen, dass Brände möglichst nicht entstehen und wenn doch, dass dann die Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindert wird und wirksame Lösch- und Rettungsarbeiten möglich sind. Zwar ist ein Feuer grundsätzlich eine gute Sache, wenn es unter Kontrolle bleibt, also ein Nutzfeuer darstellt, wie in der Heizungsanlage, dem Gasherd, Grill oder Kamin. Doch wehe es gerät außer Kontrolle, dann gefährdet es Menschen, Tiere, Umwelt und Sachwerte, wir sprechen dann von Schadensfeuer. Dies wurde schon vor über 2.000 Jahren im alten Rom erkennt und erste Bau- und Betriebsvorschriften erlassen, die sich seitdem zu einem umfangreichen Regelwerk weiterentwickelt haben. Heute ist das Thema vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz (VG) in vielfältigen Vorschriften geregelt, so dass selbst Experten immer wieder nachlesen und die Paragraphen aus verschiedenen Rechtsgebieten gegeneinander abwägen müssen. Konsens ist die Einteilung der Maßnahmen des VG in vier große Bausteine:

    • Baulicher Brandschutz (Brandverhalten von Baustoffe, Feuerwiderstand von Bauteile, Brandwände, Brandschutztüren, Fluchtwegplanung, usw.)
    • Anlagentechnischer Brandschutz (Brandmeldeanlagen, Löschanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, usw.)
    • Organisatorischen Brandschutz (Brandschutzordnung, Brandschutzbeauftragter, Bandschutzunterweisung, Brandschutzpläne, Alarmpläne, usw.)
    • Abwehrender Brandschutz, d.h. die klassische Feuerwehrarbeit zur Rettung von Menschen und Tieren, zum Schutz der Umwelt und der Bergung von Sachwerten.

     Wie setzen wir das praktisch um?

    Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahren bindet uns die für Bauanträge führende Behörde, hier die untere Bauaufsicht, ein und erwartet eine fachliche Stellungnahme zum eingereichten Antrag, insbesondere dem Brandschutzkonzept. Die hierin beschriebene konzipierte Kombination aus Sicherheitsvorschriften, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit, wird überprüft, ob es die vorgenannten Schutzziele erfüllt. Analog bindet uns das Regierungspräsidium ein, wenn Anlagen die einer Spezialgesetzgebung unterliegen z.B. dem Bundesimmissionsschutzgesetz, d.h. Betriebe, bzw. Anlagen in denen mit gefährlichen Stoffen oberhalb definierter Mengen an brennbare Flüssigkeiten, Gifte, radioaktive Stoffe, usw. umgegangen wird. Aus den gewonnenen Erkenntnissen über die vorhandenen vielfältigen Risiken im Kreis Bergstraße erstellen wir dann überörtliche Einsatzplanungen, denn immer dann, wenn eine örtliche Feuerwehr allein ein Risiko vorhersehbar nicht bewältigen kann, ist die Zusammenarbeit mehrere Feuerwehren und den Hilfsorganisationen (THW, Sanitätsorganisationen, usw.) erforderlich, z.B. bei Hochwasser oder größerem Waldbrand, etc. Darüber hinaus sind vielfältige Einzeltätigkeiten nötig, um jederzeit Einsatzbereit zu sein. So prüfen wir alle eingehenden Straßen- und Brückenbaumaßnahmen im öffentlichen Verkehrsbereich, ob dies Änderungen im Ausrückeverhalten der Feuerwehren und Rettungsdienste erforderlich macht, weil sonst die gesetzlichen Hilfsfristen dadurch gefährdet würden. Wir nehmen Bevorratung an Nachschubgüter vor, Sonderschutzpläne werden aktualisiert, überörtliche Hilfe vorbereitet und der Katastrophenschutzplan für das Kreisgebiet erstellt und fortgeschrieben. Letztlich prüfen wir auch vor Ort, ob die vorgegebenen Brandschutzauflagen auch nach Jahren noch eingehalten werden, durch die sogenannte Gefahrenverhütungsschau. Konkret umfasst dies knapp 1.200 Objekte im Kreisgebiet, darunter allein u.a. rund 160 Kindergärten, 83 Industriebetriebe die mit gefährlichen Stoffen arbeiten, 77 Versammlungsstätten, 53 größer Verkaufsstätten, 36 große Tiefgaragen, etc.

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    Ein ausgedruckter Plan, auf dem die Flucht- und Rettungswege eines Gebäudes eingezeichnet sind.

    Download - Bereich

    Für Fachleute hier noch der Verweis auf unsere Downloads

  • Rettungsdienst

    Der Rettungsdienstbereich „Bergstraße“ liegt zwischen den Ballungsräumen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Er umfasst die kommunalen Grenzen des Kreises Bergstraße mit 22 Städten und Gemeinden auf einer Fläche von 720 qkm mit ca. 270.000 Einwohnern. Der Rettungsdienstbereich wird in Gebiete mit hoher Bevölkerungszahl, reliefarmer Topographie und dichter Verkehrsinfrastruktur gekennzeichnet sowie einen ländlich strukturierten Raum mit bergiger Topographie und reduzierter Verkehrsinfrastruktur. Für die rettungsdienstliche Versorgung im Rettungsdienstbereich Bergstraße sind 12 Rettungswachen eingerichtet, an denen tagezeitabhängig bis zu 3 Notfallkrankenwagen, 19 Rettungswagen und vier Notarzteinsatzfahrzeuge im 24-Stunden Dienst verfügbar sind. Es besteht ein rettungsdienstlicher Einsatzführungsdienst des Kreises Bergstraße. Im Kreis Bergstraße liegen vier Krankenhäuser der Regelversorgung und zwei Fachklinken, Kliniken der Maximalversorgung sind in den angrenzenden Rettungsdienstbereichen verfügbar.  Im Jahr 2020 wurden 38.962 Einsätze des Rettungsdienstes abgewickelt, davon 6.181 Notarzteinsätze. Durch den medizinischen Katastrophenschutz werden zwei Sanitätszüge mit drei Schnelleinsatz- gruppen, sowie zwei Betreuungszüge mit zwei Schnelleinsatzgruppen bereitgestellt. Die ehrenamtlichen Strukturen der Hilfsorganisationen unterstützen die medizinische Gefahrenabwehr kreisweit durch 18 Ortsvereinigungen, die in der Region Odenwald und Neckartal in eine „SEG-Erstversorgung“ integriert sind. Ein Teil der Ortsvereinigungen ist personell und materiell in die Schnelleinsatzgruppen eingebunden, ein anderer Teil organisatorisch autark in den jeweiligen kommunalen Grenzen aktiv (incl. First-Responder Systeme und Hintergrundrettungsdienst als ehrenamtliche Unterstützung bei einem erhöhten rettungsdienstlichen Einsatzaufkommen).

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    DRK Kreisverband Bergstraße e.V.

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    Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
    Regionalverband Bergstraße-Pfalz

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    Malteser Hilfsdienst gGmbH

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    Notarztgemeinschaft Dr. Scheuer & Partner

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    Zwei Personen sitzen einander gegenüber, sind aber nur von der Schulter bis zu den Beinen zu sehen. Die rechte Person hat ihre rechte Hand tröstend auf die auf den Knien gefalteten Hände ihres Gegenübers gelegt.

    Notfallseelsorge

    Täglich geraten in unserer Gesellschaft, in unserem Kreis, in unserer Nachbarschaft, vielleicht sogar in unserer Familie Menschen in körperliche, seelische und soziale Not. Unvorhersehbare Ereignisse, wie Unfälle, Feuer, plötzliche Erkrankungen und Tod können jede/n zu jeder Zeit ereilen, auch wenn niemand es wahr haben will. Fachdienste, wie Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst helfen, bei Gefahr für Leib, Leben und Sachgüter. Wer aber hilft dem Witwer, dessen Frau soeben verstorben ist, bis Familienangehörige da sind? Personen, die sich in akuten psychosozialen Krisen befinden und/oder durch akute Schicksalsschläge Betroffene benötigen weniger eine medizinische Intervention, als vielmehr menschliche Zuwendung, Begleitung, Beratung oder eine adäquate Vermittlung an psychosoziale Dienste o.ä.. Dies wiederum fällt nicht in den Aufgaben- und Tätigkeitsbereich der Rettungsdienste. Hilfeleistungen dieser Art setzen menschliche und kommunikative Fähigkeiten voraus, aber auch Kenntnisse über die psychosozialen Hilfsangebote im Einsatzgebiet, sowie Kompetenzen bzgl. der Weitervermittlung und Organisation eventuell notwendiger Hilfseinrichtungen

    Rettungseinsatz

    Einsatzleitung Rettungsdienst

    Gemäß § 7 Hessisches Rettungsdienstgesetz ist zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung unterhalb der Katastrophenschwelle die Einrichtung einer Einsatzleitung Rettungsdienst erforderlich. Die Einsatzleitung Rettungsdienst wird tätig, wenn die regelmäßig vorgehaltenen Rettungsmittel zur Gesamtversorgung nicht ausreichen oder eine übergeordnete medizinische und organisatorische Führung erforderlich sind. Die Einsatzleitung Rettungsdienst besteht aus einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und einem Leitenden Notarzt. Im Einsatzfall ist sie gegenüber dem Personal des Rettungsdienstes weisungsberechtigt, der Leitende Notarzt fachlich auch gegenüber dem übrigen ärztlichen Personal und anderen an der medizinischen Versorgung Beteiligten. Beim Zusammenwirken des Rettungsdienstes mit Einheiten des Brandschutzes wird die Einsatzleitung Rettungsdienst Bestandteil der technischen Einsatzleitung nach dem HBKG.

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    Blaulicht auf dem Dach des Notarztwagend und im Hintergrund der obere Teil eines Krankenwagens.

    Ärztliche Leitung Rettungsdienst

    Innerhalb des Rettungsdienstträgers obliegt der Ärztlichen Leitung des Rettungsdienstes (ÄLRD) die medizinische Verantwortung. Die ÄLRD leitet das medizinische Qualitätsmanagement des Rettungsdienstes und ist für die Aus- und Fortbildung des nichtärztlichen Personals des Rettungsdienstes in seinem Zuständigkeitsbereich verantwortlich. Er legt die hierzu erforderlichen Grundsätze fest und wirkt daran mit, dass im Rettungsdienst die notwendigen Strukturen gesichert werden und die Prozessabläufe konstant sach-, zeit- und bedarfsgerecht sowie wirtschaftlich erfolgen. Die Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes (ÄLRD) ist zudem zuständig für die medizinischen Behandlungsrichtlinien für das nicht-ärztliche Personal im Rettungsdienst, der medizinisch-organisatorischen Versorgungsrichtlinien für arztbesetzte Rettungsmittel, der medizinischen Ausrüstung und Ausstattung im Rettungsdienst nach dem Stand der Technik. Zusätzlich obliegt ihr die Festlegung von Strategien für die Bearbeitung medizinischer Hilfeersuchen durch die Rettungsleitstelle (z.B. Notarztindikationskatalog, standardisierte Notrufabfrage). Weiter zählen die medizinisch relevanten Abläufe in der Zentralen Leitstelle, der Notrufabfrage, Einsatzmitteldisposition und „Telefonreanimation“, die Sicherung und Weiterentwicklung der medizinischen Standards zum Aufgabengebiet. 

  • Zentrale Leitstelle

    Die Zentrale Leitstelle ist, ihrer Aufgabenstellung entsprechend, die Fernmeldezentrale und zugleich Einsatzzentrale für den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst einschließlich qualifizierten Krankentransports. Ihr obliegt innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches die gesamte Funküberwachung. Besetzt ist die Zentrale Leitstelle durch besonders ausgebildetes und geschultes Personal. Zudem verfügen alle Mitarbeiter über die notwendige praktische Einsatzerfahrung und haben an einem mehrwöchigen Leitstellenlehrgang an der Landesfeuerwehrschule teilgenommen. In Notfällen können Sie die Zentrale Leitstelle über die Notrufnummer 112 erreichen, den qualifizierten Krankentransport unter der Rufnummer 0625219222.

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    "NORA" Notrup App

    Mit der Notruf-App „nora“ wird es vor allem Menschen mit Hör- und Sprachbeeinträchtigungen erstmals möglich sein, auch von unterwegs einen eigenständigen Notruf absetzen zu können. Die bundesweite Notruf-App wird den Notruf als Datenpaket über das Internet an die örtlich zuständige Leitstelle senden. Zum Absetzen des Notrufs müssen maximal fünf Fragen beantwortet werden. Je nach Frage gibt es zwischen drei und fünf Antwort-Möglichkeiten. Mit den Antworten auf die Fragen bekommt der Leitstellen-Disponent ein ausreichendes Bild von der Notfall-Situation und ist in der Lage, geeignete Hilfe zu alarmieren. Spezielle Rückfragen können über den Chat gestellt und beantwortet werden. Dieser öffnet sich nach dem Notruf automatisch. Der App-Notruf wird insbesondere für Menschen bereitgestellt, die den Sprachnotruf nicht nutzen können. Das betrifft vor allem Menschen mit Hör- und Sprachbehinderung.

    HessenWarn

    Eine Warnung der Bevölkerung kann sowohl bei einer Bedrohung der Bundesrepublik von außen („Zivilschutzfall“), bei Großschadenslagen („Katastrophenfall“), im täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehr („tägliche Gefahrenabwehr“) und auch bei polizeilichen Ereignissen (z.B. Terrorlage) erforderlich sein. Neben den kommunalen Warnmitteln - in der Regel Sirenen - stehen zur Warnung insbesondere auch Lösungen für Smartphones („WarnApps“) zur Verfügung. Hier nutzt das Land Hessen sowie die weit überwiegende Mehrzahl der Landkreise das System hessenWARN (bzw. den kompatiblen Vorläufer KatWarn). Über hessenWARN sind derzeit mehr als 270.000 Personen erreichbar, welche die App aktiv nutzen und in lebensbedrohlichen Situationen gewarnt werden können. Zusätzlich können über Katwarn mehr als eine halbe Million Menschen in Hessen erreicht werden.

  • Ausbildung & Technik

    Zur Aus- und Weiterbildung von Feuerwehrangehörigen erfolgt die Planung und Durchführung von Lehrgängen und Seminaren auf Kreisebene. Das jährliche Angebot umfasst zahlreiche Lehrgänge für die Bereiche:

    • Grundausbildung
    • Maschinistenausbildung,
    • Atemschutzgeräteträger,
    • Atemschutzgeräteträger II,
    • Sprechfunkausbildung,
    • Truppführerausbildung,
    • Technische Hilfeleistung,
    • Absturzsicherung,
    • Grundausbildung im Umgang mit der Motorkettensäge.

Im Notfall: