Zeitungsstapel vor hellem Hintergrund

Gemeinsam geplant: Konsenstrasse für Raddirektverbindung beschlossen


Kreis Bergstraße (kb). Das Fahrradfahren als sichere, schnelle und direkte Alltagsmobilitätsform zu gestalten - mit diesem gemeinsamen Ziel schlossen sich der Kreis Bergstraße und die Kommunen Zwingenberg, Bensheim und Heppenheim 2024 zusammen, um die Raddirektverbindung zwischen Zwingenberg und Heppenheim zu realisieren. Nach der Beteiligung der Öffentlichkeit folgten kürzlich die Beschlussfassungen zur gemeinsam abgestimmten Trasse, Konsenstrasse genannt, und der Planungsvereinbarung Teil zwei in den kommunalen Gremien. In einer öffentlichen Informationsveranstaltung wurden nun interessierte Bürgerinnen und Bürger über den Sachstand der Raddirektverbindung, über die durchgeführte Öffentlichkeitsbeteiligung und deren Ergebnisse sowie über die beschlossene Trassenvariante informiert.

„Der Radverkehr und damit auch die Raddirektverbindung ist für eine nachhaltige Mobilität essentiell. Das Fundament dafür ist der Ausbau einer sicheren und hochwertigen Radverkehrsinfrastruktur. Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden. Deshalb möchte ich auch den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und ihren essentiellen Input danken“, so Landrat Christian Engelhardt bei der Veranstaltung.

Felix Fabian vom Planungsbüro ZIV GmbH erläuterte die Projektschritte, die zum Beschluss der Konsenstrasse führten. Dabei ging er vor allem auf die vor-Ort-Veranstaltungen im Mai 2025 ein, bei denen die anwesenden Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Anregungen und alternative Trassenvorschläge einbringen konnten.

Wesentliche Änderungen, die sich aufgrund der Beteiligungen ergaben, betreffen den Anschluss an Laudenbach und den Trassenverlauf in Zwingenberg. Um den Anschluss an Laudenbach flexibel gestalten zu können, endet die Raddirektverbindung beziehungsweise ihr Ausbaustandard auf Höhe des Bombachs. In Zwingenberg verläuft die Trasse der Raddirektverbindung nun entlang der Platanenallee anstelle der Bleichstraße.

Nach der Präsentation bestand die Möglichkeit, sich an verschiedenen Stationen über die Trasse und mögliche Querschnitte zu informieren. Dabei konnten sich die Teilnehmenden untereinander sowie mit dem Planungsbüro und den Vertreterinnen und Vertretern der Kreisverwaltung über das Projekt austauschen. Nach einer anschließenden Zusammenfassung der Ergebnisse des Austausches wurden die nächsten Projektschritte vorgestellt und letzte offene Fragen beantwortet.

Weitere Informationen zum Projektverlauf und der Raddirektverbindung sind über die Projektseite www.kreis-bergstrasse.de/raddirektverbindung abrufbar.