Zeitungsstapel vor hellem Hintergrund

Digitalisierung mit Auszeichnung


Kreis Bergstraße (kb). Künstliche Intelligenz in der Verwaltung, digitale Serviceangebote für Bürgerinnen und Bürger und moderne Arbeitsunterstützung für Mitarbeitende: Für seine beiden Digitalprojekte Business-GPT und Bergfink ist der Kreis Bergstraße mit dem Siegel des DIGITAL-Awards 2026 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt innovative Projekte, die die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung besonders voranbringen.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir im Kreis Bergstraße bei der Digitalisierung der Verwaltung auf dem richtigen Weg sind. Mit Projekten wie Business-GPT und unserem Chatbot Bergfink nutzen wir moderne Technologien, um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig den Service für Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern“, betont Landrat Christian Engelhardt.

Der DIGITAL-Award wird im Rahmen der Kongressmesse KommDIGITALE verliehen und stellt beispielhafte Projekte aus Kommunen, Landkreisen und Behörden in den Mittelpunkt. Eine Fachjury aus Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bewertet die eingereichten Initiativen und verleiht besonders erfolgreichen Projekten das DIGITAL-Award-Siegel.

Mit Business-GPT setzt die Kreisverwaltung Bergstraße gemeinsam mit der Telekom MMS GmbH auf eine KI-gestützte Plattform, die Mitarbeitende aller Verwaltungen im Kreisgebiet bei verschiedenen Aufgaben unterstützen kann – etwa bei der Erstellung von Texten, bei Analysen oder bei der Entwicklung digitaler Anwendungen. Ziel ist es, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig hohe Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit zu erfüllen.

Das Digitalisierungsprojekt „Bergfink“ (BERgstäßer Gesundheitsamt Für digitale INteraktion und Kommunikation) verfolgt das Ziel, das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße moderner, effizienter und bürgerfreundlicher aufzustellen. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung des Zugangs zu Dienstleistungen sowie die Digitalisierung zentraler Verwaltungsprozesse. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies vor allem einen einfacheren Zugang zu Informationen und Services, etwa durch digitale Formulare, Online-Terminbuchungen, Videosprechstunden und auch einen neuen Chatbot. Gleichzeitig werden interne Prozesse durch elektronische Akten, automatisierte Abläufe und sogenannte Software-Roboter effizienter gestaltet. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst bezuschusst, finanziert von der Europäischen Union im Rahmen von NextGenerationEU.