Zeitungsstapel vor hellem Hintergrund

Sicherer Badespaß im Kreis Bergstraße


Kreis Bergstraße (kb). Ein Sprung ins kühle Wasser, das Plätschern im Becken, lachende Kinder am Beckenrand: Der Sommer hat auch im Kreis Bergstraße Einzug gehalten und viele Menschen zieht es in die Freibäder sowie an die Badeseen der Region. Damit der Badespaß ungetrübt bleibt, hat das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße auch in dieser Saison die Badewasserqualität fest im Blick.

„Gerade in den Sommermonaten möchten die Menschen ihre Freizeit unbeschwert in unseren Freibädern und an den Badeseen genießen. Deshalb überwacht unser Gesundheitsamt die Wasserqualität engmaschig und sorgt gemeinsam mit den Betreibern dafür, dass gesundheitliche Risiken frühzeitig erkannt und vermieden werden“, betonte die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Angelika Beckenbach bei einem Pressegespräch im Schwimmbad Lindenfels. „Besonders erfreulich ist, dass die Badewasserqualität im Kreis Bergstraße auch in diesem Jahr auf einem sehr hohen Niveau liegt.“

Zu den Aufgaben des Gesundheitsamtes gehört unter anderem die regelmäßige Überwachung der gewerblich genutzten Schwimmbäder und Badegewässer im Kreisgebiet. Bereits vor Beginn aber auch während der Badesaison finden dazu Begehungen der Anlagen statt. Während der Saison werden sowohl vom Schwimmbadbetreiber, als auch von einem Labor, Wasserproben entnommen, Laboruntersuchungen veranlasst und die Ergebnisse ausgewertet. Darüber hinaus erstellt das Gesundheitsamt die Beprobungspläne und koordiniert die Zusammenarbeit mit Betreibern und externen Laboren. Die erhobenen Daten werden an das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) übermittelt und für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar, neben aktuellen Informationen zu den Badeseen, auf der Internetseite des HLNUG veröffentlicht.

Damit die Wasserqualität dauerhaft auf hohem Niveau bleibt, können auch die Badegäste selbst einen wichtigen Beitrag leisten. So sollte vor dem Schwimmen stets gründlich geduscht werden, um Schmutz, Hautschuppen sowie Rückstände von Sonnencreme oder Pflegeprodukten zu entfernen. Zudem sollten die vorhandenen Sanitär- und Hygieneeinrichtungen genutzt und die Anlagen sauber gehalten werden. Falls Wildtiere vorhanden sind, sollten diese nicht gefüttert werden. Bereits diese einfachen Maßnahmen helfen dabei, die Belastung des Wassers zu reduzieren und den technischen Aufbereitungsaufwand zu verringern.