Kreis Bergstraße (kb). Nachdem sich der Kreis Bergstraße und die Kommunen Zwingenberg, Bensheim und Heppenheim 2024 zusammengeschlossen hatten, um die Raddirektverbindung zwischen Zwingenberg und Heppenheim zu realisieren, erfolgten nach der Beteiligung der Öffentlichkeit die Beschlussfassungen zur gemeinsam abgestimmten Trasse, Konsenstrasse genannt, und der Planungsvereinbarung Teil 2 in den kommunalen Gremien.
„Ich freue mich, dass ein Projekt, das mir persönlich sehr wichtig ist, weiter voranschreitet und eine Trasse beschlossen wurde, die den Weg für die weitere Realisierung ebnet. Durch die Schaffung neuer Radwegeverbindungen im Kreis Bergstraße machen wir den Radverkehr nicht nur attraktiver, sondern auch sicherer. Wir ermöglichen mit der Raddirektverbindung dem beruflichen und dem Schüler-Radverkehr eine bequeme und vor allem schnelle Überwindung von Entfernungen, was einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität darstellt“, erklärte Landrat Christian Engelhardt.
Die insgesamt 14,1 Kilometer lange Raddirektverbindung zwischen Zwingenberg und Heppenheim wird Teil einer überregionalen Radwegeverbindung, die die Regionen Rhein-Main und Rhein-Neckar weiter miteinander verbindet und den Radverkehr fördert.
Nachdem im Januar 2025 der gemeinsame Auftakttermin der Projektbeteiligten mit der Bietergemeinschaft ZIV und Schüßler-Plan stattfand, wurden bereits im April der Projektgruppe – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Kreises Bergstraße und der Kommunen Bensheim, Heppenheim und Zwingenberg – verschiedene Trassenvarianten vom Planungsbüro vorgestellt.
In Abstimmung mit der Projektgruppe hat das Planungsbüro eine Empfehlungsvariante abgeleitet, die anschließend den Mitgliedern der kommunalen Gremien und der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Sowohl in Zwingenberg als auch in Bensheim und Heppenheim konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in einer Informationsveranstaltung über die Raddirektverbindung und den vorgeschlagenen Trassenverlauf informieren und ihre Anregungen zum Trassenverlauf mitteilen. Die Anregungen wurden im Nachgang geprüft und, soweit möglich, im Trassenverlauf berücksichtigt.
Die im Dezember gefassten Beschlüsse der Planungsvereinbarung Teil 2 und der Konsenstrasse markieren das Ende der ersten beiden Leistungsphasen und den Start der weiteren Planungen, in denen die Trasse detaillierter konzipiert und das Baurecht für die Trasse geschaffen wird.
In einer öffentlichen Informationsveranstaltung, die am 03. Februar 2025 um 19:00 Uhr in der Karl Kübel Schule stattfinden wird, wird über den Sachstand der Raddirektverbindung, über die durchgeführte Öffentlichkeitsbeteiligung und deren Ergebnisse sowie über die beschlossene Trassenvariante informiert.
Weitere Informationen zur Abschlussveranstaltung und zur Raddirektverbindung werden frühzeitig bekannt gegeben und sind zum Nachlesen auf der Homepage unter www.kreis-bergstrasse.de/raddirektverbindung abrufbar.

