Warndreieck auf Straße

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Verkehrshinweise

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 Kommen Sie gut an!
Blick von Hinten auf eine lange Reihe Autos, die im Stau stehen
  • 42. V-Card Triathlon in Viernheim: Straßensperrungen am 22. und 23. August

    Verkehrseinschränkungen in Viernheim und weiteren Kommunen / Änderungen im Fahrplan der Buslinien 610 und 611

    Kreis Bergstraße (kb). Wenn am Wochenende die Athletinnen und Athleten beim 42. V-Card Triathlon an den Start gehen, gehört ihnen auf zahlreichen Straßen zeitweise die Strecke. Am Samstag, 22. August, und Sonntag, 23. August, kommt es deshalb in Viernheim sowie entlang der Radstrecke durch mehrere Kommunen zu Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen. Betroffen sind am Sonntag unter anderem auch Bereiche in Ober-Laudenbach, Bonsweiher sowie Ober- und Nieder-Liebersbach. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die gesperrten Bereiche nach Möglichkeit großräumig zu umfahren.

    Sperrungen in Viernheim

    Am Samstag werden in Viernheim zwischen 7 und 16 Uhr unter anderem die Industriestraße von der Max-Planck-Straße bis zum Kreisel „Waldsee“, der Lorscher Weg bis zur Auffahrt auf die L3111, die L3111 bis zur Viernheimer Straße in Hüttenfeld sowie die Stadionstraße zwischen Großem Stellweg und Vogelpark voll gesperrt. In diesen Bereichen gilt zudem ein beidseitiges absolutes Halteverbot.

    Am Sonntag sind aufgrund der Laufstrecke bereits ab 6:30 Uhr die Industriestraße zwischen Waldstadion und Werkstraße, der Große Stellweg, die Stadionstraße sowie die Werkstraße zwischen Industriestraße und Großem Stellweg in Viernheim voll gesperrt. Für die Radstrecke folgen ab 8:30 Uhr weitere Sperrungen, darunter auf der L3111 zwischen Industrie- und Friedrich-Ebert-Straße. Eine Umleitung über die Lorscher Straße ist ausgeschildert. Die Radstrecke führt anschließend über den Pariser Weg bis zur baden-württembergischen Landesgrenze. Die betroffenen Bereiche sind für den gesamten Straßenverkehr und damit auch für Radfahrerinnen und -fahrer bis 15 Uhr gesperrt. Auch Fußgängerinnen und -gänger müssen mit Einschränkungen rechnen.

    Ober-Laudenbach und Bonsweiher

    Außerhalb Viernheims kommt es am Sonntag entlang der insgesamt 40 Kilometer langen Radstrecke zwischen 8 und 13 Uhr ebenfalls zu Sperrungen. In Ober-Laudenbach und Bonsweiher betrifft dies unter anderem die Kirchstraße, die Oberlaudenbacher Straße, die K203, die Wolfslücke, die Juhöhe, die Heppenheimer Straße, die L3120, die Edertalstraße sowie die K11 in Richtung Ober-Liebersbach. Diese Sperrungen werden bis voraussichtlich 11 Uhr bestehen.

    Ober- und Nieder-Liebersbach

    In Ober- und Nieder-Liebersbach sind die K11, die Liebersbacher Straße, die Balzenbacher Straße und der Mühlweg in Richtung Hemsbach betroffen. Hier werden die Sperrungen voraussichtlich gegen 11:30 Uhr wieder aufgehoben.

    Hemsbach und Laudenbach

    In Hemsbach und Laudenbach sind der Parkplatz Wiesensee, der Kiefernweg, der Akazienweg, die Berliner Straße, der Feldweg zwischen der Berliner Straße und der Südspange, die B3 bis zur Kirchstraße sowie die Kirchstraße bis nach Ober-Laudenbach betroffen. Diese Sperrungen werden voraussichtlich in Hemsbach gegen 10:15 Uhr und in Laudenbach gegen 10:30 Uhr wieder aufgehoben.

    Im weiteren Verlauf der Radstrecke bleiben in Hemsbach bis circa 12 Uhr folgende Straßen gesperrt: Mühlweg, B3 zwischen Mühlweg und Bachgasse, Bachgasse, Herrenstraße, Schlossgasse sowie Pumpwerkstraße bis zur Andersenstraße in Weinheim-Sulzbach.

    Weinheim

    In Weinheim sind die Bahnunterführung an der Leharstraße in Sulzbach, Kollwitzstraße, der Feldweg bis zum Dammweg sowie der Dammweg bis kurz nach der Liebermannstraße betroffen. Die Sperrung umfasst außerdem die Feldgemarkung Weinheim entlang der Westtangente über die Weschnitzbrücke bis zum Münzäcker. Die Strecke führt entlang der Alten Weschnitz durch die Weschnitzsiedlung bis zum Pariser Weg in Viernheim. Im Bereich Weinheim können die Sperrungen voraussichtlich gegen 12:30 Uhr aufgehoben werden.

    Busverkehr

    Auswirkungen hat der Triathlon zudem auf den Busverkehr. Die Linie 610 Worms – Lampertheim – Viernheim kann Viernheim am Samstag von 7 bis 16 Uhr sowie am Sonntag von 7 bis 14 Uhr nicht anfahren. In diesen Zeiträumen verkehrt sie lediglich zwischen Worms und Hüttenfeld bis zur Haltestelle „Rebstock“ und zurück. Bei der Linie 611 entfallen am Sonntag die Haltestellen Stadtwerke, Werkstraße, Waldschwimmbad, Röntgenstraße, Lilienthalstraße, Alfred-Nobel-Straße und Sepp-Herberger-Weg. Am Samstag ist die Linie 611 nicht betroffen.

    Auch Badegäste sollten die Einschränkungen beachten: Das Viernheimer Waldschwimmbad bleibt am 22. August aufgrund der Wettkämpfe für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Die Stadt Viernheim und der TSV Amicitia 1906/09 Viernheim e.V. bitten alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die notwendigen Sperrungen und darum, die betroffenen Bereiche möglichst großräumig zu umfahren.

  • Stadt Worms: Verkehrseinschränkungen auf der alten Nibelungenbrücke bis Mitte November

    Installation von Messsystemen und Bauwerksuntersuchungen an der alten Nibelungenbrücke (B 47) Worms

    Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass nach dem Wormser Backfischfest ab Montag, 08. September bis voraussichtlich Mitte November 2025 auf der alten Nibelungenbrücke sowie auf ihren beiden Vorlandbrücken auf hessischer und rheinland-pfälzischer Seite ein Fahrstreifen auf einer durchgehenden Länge von rund 800 Meter wegen Brückenarbeiten als Baustellenbereich und Arbeitsraum gesperrt werden muss.

    Bei diesen Arbeiten kommen Brückenuntersichtgeräte zum Einsatz, die auf dem Bauwerk stehen und dadurch den Zugang zu den untenliegenden Brückenbauteilen gewährleisten.

    Einwöchige Vollsperrung der alten Nibelungenbrücke wegen Belastungsfahrten

    Nach diesen Arbeiten wird noch im November dieses Jahres die Nibelungenbrücke für eine Woche voll gesperrt. Der Verkehr Richtung Worms wird auf die neue Wormser Rheinbrücke umgeleitet. In diesem Zeitraum läuft der Verkehr einstreifig im Gegenverkehr auf der neuen Rheinbrücke. Hintergrund der Vollsperrung sind Belastungsfahrten auf der alten Nibelungenbrücke und dazugehörige Messreihen.

    Nibelungenbrücke wird digitalisiert

    In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) wird die Nibelungenbrücke als Validierungsobjekt für das Forschungsvorhaben „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ (SPP 100+) untersucht und erforscht. Mit SPP 100+ sollen Methoden der Erfassung, Verknüpfung und Bewertung bauwerksbezogener Daten als Grundlage für eine vorausschauende Bauwerkserhaltung erforscht werden. Die Nibelungenbrücke wird als sogenannter „Digitaler Zwilling“ abgebildet.

    Mit dem Forschungsvorhaben SPP 100+, den laufenden Erkenntnissen aus dem digitalen Zwilling und durch ein laufendes Monitoring soll in den kommenden Jahren eine Festlegung der Lebensdauer der Nibelungenbrücke neu definiert werden.

    Die Auftragssumme für die aktuellen Bauarbeiten, Maßnahmen zur Verkehrssicherung und das Monitoring mit Belastungsversuch liegen bei 1,8 Millionen Euro.

    Informationen unter:

    https://lbm.rlp.de/grossprojekte/b-47-nibelungenbruecke-worms

  • K 38: Grundhafte Instandsetzung der Wehrbrücke in Hirschhorn

    Hessen Mobil: Kapazitätsengpass sorgt für Bauunterbrechung

    Kreis Bergstraße (kb). Bei den Bauarbeiten zur grundhaften Erneuerung der Wehrbrücke in Hirschhorn im Zuge der Kreisstraße K 38 kommt es momentan zu einer Bauunterbrechung. Hintergrund sind Kapazitätsengpässe bei der Baufirma, die an der Übergangskonstruktion der Brücke die Arbeiten aufgenommen hatte. Aufgrund von mehreren, kurzfristigen Personalausfällen konnten die Arbeiten nicht wie geplant fortgeführt werden. Die Wiederaufnahme der Arbeiten beginnt nun voraussichtlich in der kommenden Woche.

    Der Bauablauf wurde dahingehend bereits angepasst, so dass die nachfolgenden Gewerke terminlich wie vorgesehen eingeplant bleiben. Durch entsprechende Anpassungen sowie Zusatzmaßahmen können die Arbeiten vermehrt zeitgleich durchgeführt werden. Dadurch kann die derzeitige Bauunterbrechung kompensiert werden, so dass momentan an der geplanten Fertigstellung im 2. Quartal 2026 festgehalten werden kann.

    Die Arbeiten finden während der gesamten Bauzeit unter Vollsperrung der Brücke statt und werden auch über die Wintermonate ohne Pause fortgesetzt werden. Die beschilderte Umleitung für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen Hirschhorn und Ersheim erfolgt während der Vollsperrung weiterhin über Schönbrunn/Moosbrunn und Eberbach. Der Fuß- und Radverkehr kann die Brücke während der gesamten Bauzeit nutzen.

    Für den Anliegerverkehr gilt weiterhin die beschränkte Behelfszufahrt über die Brentanostraße und die Rettungszufahrt am Tunnel Hirschhorn zur Bundestraße B 37. Die Verkehrsführung an der Einmündung der Behelfszufahrt auf die B 37 erfolgt mittels dreiphasiger Ampelregelung.

    Die an der Beschichtung durchgeführten Analysen haben bestätigt, dass sich unter der eigentlichen Abdichtung der Fahrbahntafel ein asbesthaltiger Anstrich befindet, der im Zuge der bauvorbereitenden Untersuchungen nicht zu erkennen war. Bei einem Abbruch oder der Entfernung von asbesthaltigem Material können gesundheitsschädigende Fasern freigesetzt werden, weshalb dies nur unter Einhaltung hoher Sicherheitsvorkehrungen und durch eine dafür spezialisierte Fachfirma erlaubt ist.

    Zum Schutz der Arbeitenden mussten daher die Arbeiten im Mai sofort eingestellt werden. Im Anschluss an eine umfangreiche Probeentnahme an der gesamten Brücke wurde durch Hessen Mobil in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Darmstadt ein Konzept zur Entfernung der asbesthaltigen Schicht erstellt. Im Juli konnten die Bauarbeiten an der Brücke unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und Auflagen des Regierungspräsidiums Darmstadt wieder aufgenommen werden.

    Wie Hessen Mobil im September berichtete, verlängern sich die Bauarbeiten an der Wehrbrücke wegen des Asbestfundes voraussichtlich bis in das 2. Quartal 2026.

    Neben der Verbindungsfunktion zwischen den beiden Hirschhorner Stadtteilen dient die Wehrbrücke zur Anbindung des Flusskraftwerks der Neckar AG, als Revisionsweg zu den Wehrpfeilern und als Leitungsbrücke für Wehr- und Kraftwerksbetreiber sowie den verschiedenen Versorgungsunternehmen.

    Die Wehrbrücke wurde im Zuge der Errichtung der Neckarstaustufe Hirschhorn in den Jahren 1931 bis 1935 als genietete Stahlkonstruktion errichtet und 1979/1980 umgebaut und erweitert. Die Wehrbrücke setzt sich aus zwei Teilbrücken zusammen, der zweifeldrigen Schleusenbrücke auf der Seite Ersheims und der namensgebenden dreifeldrigen Wehrbrücke auf Hirschhorner Seite. Beide Stahlkonstruktionen besitzen einen offenen Querschnitt aus einem zweistegigen Plattenbalken und einer orthotropen Fahrbahnplatte aus Stahl.

    Die Wehrbrücke weist sichtbare Korrosionsschäden an der Überbaukonstruktion und insbesondere eine Spaltkorrosion an den Verstärkungsblechen der Längsträgeruntergurte auf. Hier wölben sich die Stahllaschen infolge der Volumenvergrößerung des rostenden Stahls auf. Da die Spaltkorrosion weiter fortschreitet und sich der Druck auf die Verstärkungsbleche weiter erhöht, besteht für die Instandsetzung der Längsträgeruntergurte der Brücke ein dringender Handlungsbedarf. Um die Verkehrssicherheit und die Standsicherheit des Bauwerks dauerhaft zu gewährleisten, ist die geplante Baumaßnahme zwingend erforderlich.

    Zur Beseitigung der Spaltkorrosion an den Brückenträgern müssen die Verstärkungsbleche an den Längsträgeruntergurten sowohl in den einzelnen Brückenfeldern als auch über den Innenstützungen ausgebaut und erneuert werden. Dabei müssen je Hauptträger mehrere hundert Nieten aus der Stahlkonstruktion gelöst werden. Bevor die Hauptträger zerlegt werden können, muss das jeweilige Brückenfeld und der Hauptträger statisch über eine Hilfskonstruktion auf der Brücke entlastet werden. Hierfür sind aufwendige Auswechsel- und Gerüstbauten erforderlich. Diese Bauarbeiten am teilweise demontierten Hauptträger können aus statischen Gründen nur unter Vollsperrung der Brücke erfolgen.