Warndreieck auf Straße

Der Kreis Bergstraße wünscht Ihnen eine gute Fahrt!

Verkehrshinweise

Aktuelle Verkehrshinweise

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen rund um den Öffentlichen Nahverkehr und den Bergsträßer Straßenverkehr 

 Kommen Sie gut an!
Blick von Hinten auf eine lange Reihe Autos, die im Stau stehen


  • Lampertheim: Vollsperrung der B44 vom 19.01. bis 06.03.2026

    Vollsperrung erfolgt in zwei Bauabschnitten / Betroffene Abschnitte: Einmündungen Wilhelmstraße und An der Sandbeune im Kreuzungsbereich Wormser Straße / Grund ist der fortschreitende Bau eines Gebäudekomplexes

    Kreis Bergstraße (kb). In Lampertheim kommt es vom 19.01. bis 06.03.2026 zu einer Vollsperrung der Einmündungen Wilhelmstraße und An der Sandbeune zur B44 im Kreuzungsbereich Wormser Straße. Für das Bauvorhaben des Gebäudekomplexes an der Einmündung B44, Wormser Straße, Ecke Wilhelmstraße bestehen für beide Straßen seit diesem Jahr bauliche Einschränkungen für Gehweg und Fahrbahn. Im Bauverlauf sind im Auftrag der GGEW Arbeiten an den Versorgungsleistungen durchzuführen, die im oben genannten Zeitraum angesetzt sind und in zwei Bauabschnitte ausgeführt werden. Ab dem 12.01. erfolgt die Einrichtung der Verkehrssicherung, der erste Bauabschnitt soll dann am 19.01.aktiviert werden. Ab Kalenderwoche fünf beziehungsweise sechs ist der zweite Bauabschnitt geplant.

    Durch die Arbeiten am Schieberkreuz ist der Einmündungsbereich An der Sandbeune zur B44 /Wormser Straße in beiden Bauabschnitten voll gesperrt. Auch der fußläufige Verkehr wird im Kreuzungsbereich durch Umleitungen geführt.

    Im ersten Bauabschnitt kann die Wilhelmstraße in beide Richtungen befahren werden, allerdings ist das Abbiegen auf die Wormser Straße in Richtung Mannheim nicht möglich, da die Verkehrsführung auf der Wormser Straße über den Gegenverkehr in beide Richtungen geführt wird und es sonst zu Verkehrsgefährdungen und Rückstau kommen könnte.

    Im zweiten Bauabschnitt kann aus der Wilhelmstraße in beide Richtungen auf die B44 ausgefahren werden, allerdings ist das Abbiegen von der Wormser Straße in die Wilhelmstraße nicht möglich, weil dort ein weiterer Arbeitsbereich eingerichtet sein wird. Die Anwohner können ihre Hauseingänge fußläufig jederzeit erreichen, ein Befahren der Zufahrten im Bereich Wormser Str. 10-16 ist eingeschränkt möglich. Sonderregelungen sind in Absprache mit dem Polier von Firma Jak. Gärtner vor Ort zu treffen.

    Die Umleitungen werden wie folgt ausgeschildert:

    BA 1 fußläufiger Verkehr: B44 /Wormser Str. – Schifferstraße – Möwenstraße – An der Sandbeune

    BA 1+2 fußläufiger Verkehr: B44 /Wormser Str. – Schifferstr. - Möwenstraße - An der Sandbeune - B44

    BA 1+2 für Straßenverkehr in Richtung Bürstadt zu An der Sandbeune: B44 /Wormser Str. - L3110 /Wormser Str. - E.-Feldhofen-Str. - An der Sandbeune - B44 und umgekehrt.

    BA 1+2 für Straßenverkehr in Richtung Mannheim zu An der Sandbeune: B44 /Wormser Str. – Schifferstraße – Möwenstraße – An der Sandbeune

    BA 1+2 wegen Teilsperrungen Ein-, Ausfahrt der Wilhelmstraße: B44 /Wormser Str – Römerstraße – Kaiserstraße – Wilhelmstraße und in Gegenrichtung

    Der Nahverkehr ist nicht betroffen. Im Bereich des Baustellenbereichs werden jeweils absolute Halteverbote eingerichtet.

  • Riedrode (K62): Sperrung der Zufahrt auf die Bundesstraße 47 

    Grund ist die langfristige Verbesserung der Verkehrssicherheit / Öffentlicher Personennahverkehr bleibt uneingeschränkt gewährleistet

    Kreis Bergstraße (kb). Aufgrund verkehrssicherheitsrechtlicher Aspekte ist die östliche Zufahrt von Riedrode auf die Bundesstraße 47 in der zweiten Kalenderwoche gesperrt. Diese Entscheidung wurde nach eingehender Prüfung der Verkehrssituation durch die zuständigen Behörden getroffen. Die Deutsche Bahn war an dem Verfahren ebenfalls beteiligt. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gefährliche Verkehrssituationen, die in der Vergangenheit wiederholt aufgetreten sind, zu verhindern.

    Besonders unübersichtliche Sichtverhältnisse und riskante Ein- und Abbiegevorgänge in diesem Bereich führten immer wieder zu kritischen Verkehrslagen, die sowohl für Autofahrerinnen und -fahrer als auch für andere Verkehrsteilnehmende ein hohes Risiko darstellten. Nach intensiver Analyse wurde die Sperrung der Zufahrt als notwendige und geeignete Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beschlossen. Die nächste Zufahrt zur B47 befindet sich in etwa 900 Meter Entfernung und besitzt in beide Fahrtrichtungen nach Bensheim und Worms jeweils einen Beschleunigungsstreifen. Die Verkehrsführung wird am Bahnübergang entsprechend angepasst. Die Schließung der Zufahrt ist lediglich ein Vorgriff auf die anstehende Maßnahme zum vierspurigen Ausbau auf der B47 von Hessen Mobil. Sollte der Lückenschluss des vierspurigen Ausbaus der B47 zwischen Bürstadt-Mitte und Bürstadt-Riedrode erfolgen, wäre spätestens dann diese Zufahrt weggefallen, da in dem Bereich eine Lärmschutzwand geplant ist. 

    Die Sperrung hat keine Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr, da seit dem letzten Fahrplanwechsel kein Linienbus mehr diese Zufahrt zur B47 nutzt. Der öffentliche Personennahverkehr bleibt somit uneingeschränkt gewährleistet.

  • Stadt Worms: Verkehrseinschränkungen auf der alten Nibelungenbrücke bis Mitte November

    Installation von Messsystemen und Bauwerksuntersuchungen an der alten Nibelungenbrücke (B 47) Worms

    Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass nach dem Wormser Backfischfest ab Montag, 08. September bis voraussichtlich Mitte November 2025 auf der alten Nibelungenbrücke sowie auf ihren beiden Vorlandbrücken auf hessischer und rheinland-pfälzischer Seite ein Fahrstreifen auf einer durchgehenden Länge von rund 800 Meter wegen Brückenarbeiten als Baustellenbereich und Arbeitsraum gesperrt werden muss.

    Bei diesen Arbeiten kommen Brückenuntersichtgeräte zum Einsatz, die auf dem Bauwerk stehen und dadurch den Zugang zu den untenliegenden Brückenbauteilen gewährleisten.

    Einwöchige Vollsperrung der alten Nibelungenbrücke wegen Belastungsfahrten

    Nach diesen Arbeiten wird noch im November dieses Jahres die Nibelungenbrücke für eine Woche voll gesperrt. Der Verkehr Richtung Worms wird auf die neue Wormser Rheinbrücke umgeleitet. In diesem Zeitraum läuft der Verkehr einstreifig im Gegenverkehr auf der neuen Rheinbrücke. Hintergrund der Vollsperrung sind Belastungsfahrten auf der alten Nibelungenbrücke und dazugehörige Messreihen.

    Nibelungenbrücke wird digitalisiert

    In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) wird die Nibelungenbrücke als Validierungsobjekt für das Forschungsvorhaben „Hundert plus – Verlängerung der Lebensdauer komplexer Baustrukturen durch intelligente Digitalisierung“ (SPP 100+) untersucht und erforscht. Mit SPP 100+ sollen Methoden der Erfassung, Verknüpfung und Bewertung bauwerksbezogener Daten als Grundlage für eine vorausschauende Bauwerkserhaltung erforscht werden. Die Nibelungenbrücke wird als sogenannter „Digitaler Zwilling“ abgebildet.

    Mit dem Forschungsvorhaben SPP 100+, den laufenden Erkenntnissen aus dem digitalen Zwilling und durch ein laufendes Monitoring soll in den kommenden Jahren eine Festlegung der Lebensdauer der Nibelungenbrücke neu definiert werden.

    Die Auftragssumme für die aktuellen Bauarbeiten, Maßnahmen zur Verkehrssicherung und das Monitoring mit Belastungsversuch liegen bei 1,8 Millionen Euro.

    Informationen unter:

    https://lbm.rlp.de/grossprojekte/b-47-nibelungenbruecke-worms

  • K 38: Grundhafte Instandsetzung der Wehrbrücke in Hirschhorn

    Hessen Mobil: Kapazitätsengpass sorgt für Bauunterbrechung

    Kreis Bergstraße (kb). Bei den Bauarbeiten zur grundhaften Erneuerung der Wehrbrücke in Hirschhorn im Zuge der Kreisstraße K 38 kommt es momentan zu einer Bauunterbrechung. Hintergrund sind Kapazitätsengpässe bei der Baufirma, die an der Übergangskonstruktion der Brücke die Arbeiten aufgenommen hatte. Aufgrund von mehreren, kurzfristigen Personalausfällen konnten die Arbeiten nicht wie geplant fortgeführt werden. Die Wiederaufnahme der Arbeiten beginnt nun voraussichtlich in der kommenden Woche.

    Der Bauablauf wurde dahingehend bereits angepasst, so dass die nachfolgenden Gewerke terminlich wie vorgesehen eingeplant bleiben. Durch entsprechende Anpassungen sowie Zusatzmaßahmen können die Arbeiten vermehrt zeitgleich durchgeführt werden. Dadurch kann die derzeitige Bauunterbrechung kompensiert werden, so dass momentan an der geplanten Fertigstellung im 2. Quartal 2026 festgehalten werden kann.

    Die Arbeiten finden während der gesamten Bauzeit unter Vollsperrung der Brücke statt und werden auch über die Wintermonate ohne Pause fortgesetzt werden. Die beschilderte Umleitung für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen Hirschhorn und Ersheim erfolgt während der Vollsperrung weiterhin über Schönbrunn/Moosbrunn und Eberbach. Der Fuß- und Radverkehr kann die Brücke während der gesamten Bauzeit nutzen.

    Für den Anliegerverkehr gilt weiterhin die beschränkte Behelfszufahrt über die Brentanostraße und die Rettungszufahrt am Tunnel Hirschhorn zur Bundestraße B 37. Die Verkehrsführung an der Einmündung der Behelfszufahrt auf die B 37 erfolgt mittels dreiphasiger Ampelregelung.

    Die an der Beschichtung durchgeführten Analysen haben bestätigt, dass sich unter der eigentlichen Abdichtung der Fahrbahntafel ein asbesthaltiger Anstrich befindet, der im Zuge der bauvorbereitenden Untersuchungen nicht zu erkennen war. Bei einem Abbruch oder der Entfernung von asbesthaltigem Material können gesundheitsschädigende Fasern freigesetzt werden, weshalb dies nur unter Einhaltung hoher Sicherheitsvorkehrungen und durch eine dafür spezialisierte Fachfirma erlaubt ist.

    Zum Schutz der Arbeitenden mussten daher die Arbeiten im Mai sofort eingestellt werden. Im Anschluss an eine umfangreiche Probeentnahme an der gesamten Brücke wurde durch Hessen Mobil in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Darmstadt ein Konzept zur Entfernung der asbesthaltigen Schicht erstellt. Im Juli konnten die Bauarbeiten an der Brücke unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und Auflagen des Regierungspräsidiums Darmstadt wieder aufgenommen werden.

    Wie Hessen Mobil im September berichtete, verlängern sich die Bauarbeiten an der Wehrbrücke wegen des Asbestfundes voraussichtlich bis in das 2. Quartal 2026.

    Neben der Verbindungsfunktion zwischen den beiden Hirschhorner Stadtteilen dient die Wehrbrücke zur Anbindung des Flusskraftwerks der Neckar AG, als Revisionsweg zu den Wehrpfeilern und als Leitungsbrücke für Wehr- und Kraftwerksbetreiber sowie den verschiedenen Versorgungsunternehmen.

    Die Wehrbrücke wurde im Zuge der Errichtung der Neckarstaustufe Hirschhorn in den Jahren 1931 bis 1935 als genietete Stahlkonstruktion errichtet und 1979/1980 umgebaut und erweitert. Die Wehrbrücke setzt sich aus zwei Teilbrücken zusammen, der zweifeldrigen Schleusenbrücke auf der Seite Ersheims und der namensgebenden dreifeldrigen Wehrbrücke auf Hirschhorner Seite. Beide Stahlkonstruktionen besitzen einen offenen Querschnitt aus einem zweistegigen Plattenbalken und einer orthotropen Fahrbahnplatte aus Stahl.

    Die Wehrbrücke weist sichtbare Korrosionsschäden an der Überbaukonstruktion und insbesondere eine Spaltkorrosion an den Verstärkungsblechen der Längsträgeruntergurte auf. Hier wölben sich die Stahllaschen infolge der Volumenvergrößerung des rostenden Stahls auf. Da die Spaltkorrosion weiter fortschreitet und sich der Druck auf die Verstärkungsbleche weiter erhöht, besteht für die Instandsetzung der Längsträgeruntergurte der Brücke ein dringender Handlungsbedarf. Um die Verkehrssicherheit und die Standsicherheit des Bauwerks dauerhaft zu gewährleisten, ist die geplante Baumaßnahme zwingend erforderlich.

    Zur Beseitigung der Spaltkorrosion an den Brückenträgern müssen die Verstärkungsbleche an den Längsträgeruntergurten sowohl in den einzelnen Brückenfeldern als auch über den Innenstützungen ausgebaut und erneuert werden. Dabei müssen je Hauptträger mehrere hundert Nieten aus der Stahlkonstruktion gelöst werden. Bevor die Hauptträger zerlegt werden können, muss das jeweilige Brückenfeld und der Hauptträger statisch über eine Hilfskonstruktion auf der Brücke entlastet werden. Hierfür sind aufwendige Auswechsel- und Gerüstbauten erforderlich. Diese Bauarbeiten am teilweise demontierten Hauptträger können aus statischen Gründen nur unter Vollsperrung der Brücke erfolgen.