Kreis Bergstraße (kb). Zum kommenden Schuljahresbeginn wird an der Steinerwaldschule in Nordheim-Wattenheim kurzfristig zusätzlicher Unterrichtsraum geschaffen. Hintergrund ist die weiterhin steigende Schülerzahl: Die erste Klasse wird im neuen Schuljahr voraussichtlich rund 29 Schülerinnen und Schüler über dem maßgeblichen Klassenteiler liegen, weshalb eine neue Klasse gebildet werden muss, und kurzfristig mehr Raum benötigt wird.
Um den Schulbetrieb unter guten Lernbedingungen sicherzustellen, wird auf dem Parkplatz der Lehrkräfte daher vorübergehend ein Klassenraummodul in Stahlbauweise errichtet. „Wir reagieren damit schnell und pragmatisch auf die aktuelle Situation. Es ist uns wichtig, dass alle Kinder von Beginn an unter guten Bedingungen lernen können – auch wenn wir kurzfristig vor Herausforderungen stehen“, erläutert Landrat Christian Engelhardt.
Parallel dazu arbeitet der Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft an einer dauerhaften Lösung. Geplant ist eine modulare Erweiterung der Steinerwaldschule am Standort Nordheim. In diesem Zusammenhang wird auch die Zusammenlegung der bisherigen Schulstandorte Wattenheim und Nordheim in Nordheim angestrebt.
„Mit der geplanten Erweiterung schaffen wir eine zukunftsfähige und nachhaltige Struktur für die Steinerwaldschule. Die geplante Zusammenlegung der Standorte bietet große Chancen für einen starken, zentralen Schulstandort. Dass dieses Vorhaben politisch derzeit auf breite Zustimmung stößt, ist ein wichtiges und positives Signal“, so der Landrat weiter.
Die bauliche Erweiterung befindet sich aktuell in der Planungsphase. Eine Inbetriebnahme ist frühestens zum Schuljahr 2027/2028 möglich. Bis dahin stellt die temporäre Klassenraumlösung sicher, dass der Unterricht an der Steinerwaldschule weiterhin verlässlich und qualitätsvoll stattfinden kann.

