Kreis Bergstraße (kb). Diabetes gehört zu den großen gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit: Rund zehn Prozent der Erwachsenen in Deutschland leben mit der chronischen Stoffwechselerkrankung, Tendenz steigend. Umso wichtiger sind Aufklärung, Vorsorge und frühzeitiges Handeln. Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November bringt der Kreis Bergstraße gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern das Thema Gesundheit direkt dorthin, wo das Leben stattfindet: in den Supermarkt. Am Freitag, den 6. November, von 14 bis 17 Uhr wird das REWE-Center in Heppenheim zu einem Treff- und Infopunkt rund um Diabetesprävention und Gesundheitsvorsorge. Interessierte können sich kostenlos informieren, sich testen lassen, Fragen stellen und mit Fachleuten ins Gespräch kommen.
„Gesundheitsvorsorge darf keine Hürde sein. Wir möchten die Menschen dort erreichen, wo sie ohnehin unterwegs sind: mitten in ihrem Alltag“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Angelika Beckenbach. „Diabetes entwickelt sich häufig schleichend und bleibt deshalb lange unbemerkt. Dabei können ein bewusster Lebensstil und eine frühzeitige Diagnose viel bewirken. Mit unserer Aktion wollen wir sensibilisieren, Wissen vermitteln und die Menschen ermutigen, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Denn Prävention beginnt nicht erst in der Arztpraxis, sondern bei den kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen.“
Beim Aktionsnachmittag im REWE-Center (Tiergartenstraße 5) in Heppenheim, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Informations- und Beratungsangebot. Fachleute informieren über Risikofaktoren, Möglichkeiten der Früherkennung, gesunde Ernährung sowie aktuelle Behandlungsmethoden. Neben dem Präventionsteam des Kreises Bergstraße beteiligen sich die Apotheke im REWE, die DAK-Gesundheit, der DRK-Kreisverband Heppenheim, die Diabetesberatung des Kreiskrankenhauses Heppenheim sowie die Prädiabetes- und Ernährungsberatung Petra Lingenberg.
Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, das Bewusstsein für Diabetes zu stärken, Berührungsängste abzubauen und durch frühzeitige Prävention das Risiko für Erkrankungen und schwerwiegende Folgeerkrankungen zu verringern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und sich zu informieren.

