auf einem Holztisch liegen baupläne und ein gelber Helm. 

Schulbau / Bauprojekte

Schulbau

  •  Astrid-Lindgren-Schule in Bürstadt-Bobstadt

    An den Straßen St.-Josefstraße und der Straße An der Tuchbleiche befindet sich die Astrid-Lindgren-Schule auf einem Eckgrundstück in Bürstadt. Die Schule besteht aus den Gebäuden Hauptgebäude mit Verwaltung und Klassen, Pavillon mit 2 Klassenräumen, Betreuungsgebäude und Modulanlage mit Betreuungsräumen. Auf dem Nachbargrundstück befindet sich die Sporthalle. Die Schule hat eine Gesamtgröße von ca. 10.600 m2. 1965 wurde das Hauptgebäude und die Sporthalle errichtet, das Pavillon wurde 1976 gebaut. Momentan hat die Astrid-Lindgren-Schule 98-109 Schüler, die Schulform ist eine Grundschule mit den Klassen 1-4. Seit 2009/2010 bietet die Schule den Schülern ein Betreuungsangebot an, sowie wurden seit 2009 an der Astrid-Lindgren-Schule Umbau und Renovierungsmaßnahmen im Wert von rund 2,1 Mio € durchgeführt. Im Einzelnen wurde eine Erweiterung der Verwaltung abgeschlossen und eine Sanierung von Dach und Decken im Pavillon gemacht, sowie gab es eine Schulhofsanierung und zusätzlich Reparaturen von Dachflächen am Schulgebäude und der Sporthalle. 

    Aktuelles Projekt: Sanierung der Mehrzweckhalle

    Derzeit laufen die vorbereitenden Maßnahmen für die Gesamtsanierung der Sporthalle. Die Sanierung wird in 2 Abschnitten durchgeführt, so dass auch während der Sanierung Schul- und Vereinssport möglich bleiben. Mit den Bauarbeiten wird im Sommerferien 2022 begonnen werden, die Fertigstellung ist in den Sommerferien 2023 vorgesehen. 


  •  Alexander-von-Humboldt-Schule in Viernheim

    Die AvH liegt im Osten der Stadt Viernheim auf dem Franconvilleplatz.  Das Grundstück hat eine Größe von 25.138 m² und ist mit folgenden Gebäuden bebaut: 

    • Hauptgebäude (1973) 10.650 m²                                           

    • Sporthalle (1983) 1.890 m² 

    • Mensa-Anbau an Hauptgebäude (2010) 

    • Hausmeisterhaus (1973) 140 m²   

    Seit 2005 wurden an der Alexander von Humboldtschule Umbau- und Renovierungsmaßnahmen im Wert von rund 6,0 Mio. € durchgeführt. 

    Im Einzelnen waren das zum Beispiel:   

    •   2007   Sanierung Naturwissenschaften 

    •   2009   Sanierung Polytechnik 

    •   2010   Anbau einer Mensa 

    •   2011   Sanierung Fahrradhalle und Außenanlage. 

    •   2005-2015   Sanierung der Dachfläche des Hauptgebäudes.  

    •   2018   Temporäre Module für 10 Klassenräume  

    2017 konnte für die weitere Maßnahme an der Schule das Architekturbüro Roland Träger aus Viernheim im Rahmen eines VgV-Verfahrens gewonnen werden, der folgenden Auftrag erhielt:  Zur Anpassung der Alexander von Humboldtschule in Viernheim an die aktuellen Anforderungen und Bedürfnisse infolge ihrer Nutzung als Haupt-Realschule und Gymnasium umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durch zu führen. Diese zielen auf die Verwaltung, das Foyer und die Aula im Erdgeschoss des Hauptgebäudes ab, die sanierungsbedürftig sind. Vernachlässigt wurde in der Vergangenheit eine Zusammenhängende Betrachtung des Brandschutzes, der Barrierefreiheit, die Energetische Sanierung und die Weiterentwicklung der Schule. Daher ist im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung ein umfassendes Konzept geplant. Zusätzlich hat die Schule den Bedarf an 23 Klassenräume und Betreuungsräume von je 60m², welche nicht im Gebäude untergebracht werden können. Dieser Bedarf ist kurzfristig auf dem Gelände umzusetzen. Als Interimsmaßnahme wurden kurzfristig Container für 10 Klassenräume und die Räume für das Stadtteilbüro Ost, auf dem Gelände aufgestellt für den Zeitraum der Sanierung und Erweiterung der Schule. Im Sommer 2021 wurde die Leistungsphase Plus abgeschlossen und das daraus resultierend Raumfunktionsbuch durch Schule und Landrat beschlossen.

  •  Karl-Kübel-Schule in Bensheim

    Die Karl Kübel Schule in Bensheim ist ein berufliches Schulzentrum mit den Fachbereichen Wirtschaft, Gesundheit und Datenverarbeitung. Unter dem Dach der Schule finden sich neben der „klassischen“ Berufsschule in Teilzeitform verschiedene Vollzeitschulformen. Diese bieten die Chance, mit unterschiedlichen berufsbezogenen Schwerpunkten den mittleren Abschluss, die Fachhochschulreife, die allgemeine Hochschulreife oder einen beruflichen Abschluss im Bereich Fremdsprachensekretariat zu erwerben.  

    Zusätzlich dazu wurde 2017 eine Krankenpflegeschule und eine Altenpflegeschule auf dem Campus der Karl Kübel Schule neu errichtet. 

    Die Karl-Kübel-Schule ist als berufsbezogene Bildungseinrichtung stärker als andere Schulformen neuen Entwicklungen im Arbeitsmarkt unterworfen. Neue Berufsfelder, insbesondere im IT-Bereich haben sich entwickelt und weitere Berufsfelder im Bereich Gesundheit und Ernährung (seit 2003 zunächst als Schulversuch, inzwischen in Regelform und seit 2006 Kooperation mit der Altenpflegeschule Bergstraße) sind hinzugekommen. Der Bedarf an schulischer Ausbildung kann daher nur bei einer erheblichen Erweiterung und Modernisierung der Schule gedeckt werden. 

    Rückblick:  

    • 2009 Einweihung der neuen Sporthalle mit Hallenmaße für den Sportbetrieb: Zweifeldhalle 18 x 36 m mit insgesamt 675 m² Nutzfläche, 2,49 Mio. €. 

    • 2011 Einweihung des Nordtrakts mit 21 Klassenräumen, sowie Schüler- und Lehrerarbeitsräumen, 4,9 Mio €. 

    • 2013 Einweihung des Neubaus Multifunktionsgebäudes (Cafeteria/Mensa und Veranstaltungsgebäude), Mensa (291 m² NF) mit Multimax (221 m² NF) 3,15 Mio €. 

    • 2017 Einweihung der Kranken- und Altenpflegeschule.  Mit einer brutto Geschossfläche von 2.438,89 m² wurde ein 2-geschossiges Gebäude mit flachgeneigtem Dach errichtet. Der kompakte Baukörper weist typologisch eine Mittelfluranlage mit angelagerten Raumschienen und ausgebildeten Kopfbereichen auf. Die Gesamtkosten der Maßnahme Neubau Alten- und Krankenpflegeschule belaufen sich auf 5.2 Mio €. 

    • 2019 Abbruch der Bauteile 3 und 2 (in dieser Reihenfolge) 

    • Baubeginn: Sep. 2019 Neuba Hauptgebäude

    • Richtfest: 28.08.2020 Hauptgebäude 

    • Einzug: 11.04.2022 Hauptgebäude 

     Blick nach vorne:  

    Der Klassentrakt Nord wird nach Fertigstellung des Neubaus und Rückbau von Bauteil 1 pro Geschoss um 2 allgemeine Lernräume zu einem Riegel komplettiert und bildet die städtebauliche Kante Richtung Norden des Campus. Danach folgt die Überarbeitung der Außenanlagen. 

    Die Planung sieht die Errichtung eines dreigeschossigen linearen Neubaus vor, der in einem Abstand von 5 Metern zum Bestandsgebäude Bauteil 1 (welches nach dem Auszug der Schule Rückgebaut wird) errichtet wird. Er nimmt neben den Fachklassen und 33 der allgemeinen Unterrichtsräumen auch den Verwaltungsbereich auf. 

    Der Haupteingang des Gebäudes liegt in der Erschließungsachse des Campus, der über den Berliner Ring erschlossen wird. Durch den Windfang erreicht man die Eingangshalle, die mit der skulpturalen Treppe, als Zentrum und der angeschlossenen Mediothek das Herzstück, des Gebäudes bildet. Im Foyer lädt eine Sitzlandschaft zum Verweilen ein. Direkt angeschlossen befindet sich die Verwaltung mit Sekretariat als zentrale Anlaufstelle. Entlang der Westfassade bilden die Fachklassen das Rückgrat des Gebäudes. Im Ostteil werden die Klassenräume in jeweils 3 Cluster pro Geschoss zusammengefasst. Der Klassentrakt Nord wird nach Fertigstellung des Neubaus und Rückbau von Bauteil 1 pro Geschoss um 2 allgemeine Lernräume zu einem Riegel komplettiert und bildet die städtebauliche Kante Richtung Norden des Campus. Gemeinsam mit den bestehenden Bauteilen Klassentrakt Nord, Mensa/Multimax, Sporthalle und Alten-Krankenpflegeschule, werden die Neubauten in einen städtebaulichen Kontext gesetzt und in die Konzeption des Schulkomplexes integriert. 

    Kostenberechnung:

    Das Budget für diese Maßnahmen beläuft sich auf insg. 35 Mio. € 

    Die Entwicklung der Karl-Kübel-Schule zu einem der größten und leistungsfähigsten schulischen Ausbildungszentren in Südhessen wird durch die geplanten Bauabschnitte konsequent weitergeführt.

    Fertigstellung:

    • Neubau Hauptgebäude Einzug April 2022

    • Prognose Rückbau Bauteil 1 Beginn Juni 2022 – Ende Oktober 2022

    • Erweiterung Nordbau Beginn Sept. 2022 – Ende Nov. 2023

    • Erneuerung Schulhof in 4 Bauabschnitte Beginn Nov. 2022 – Ende Frühjahr 2024


  •  Langenbergschule in Birkenau

    Warum wird die Langenbergschule grundhaft saniert ?

    Innerhalb von 10 Jahren ist die Anzahl der Schüler an der Langenbergschule erheblich zurückgegangen, sodass aus den ursprünglich 420 Schülern in 19 Klassen, 350 Schüler in 17 Klassen wurden. Daraus erschließt sich, dass die übrig gebliebenen Räume anderweitig genutzt werden können. Man entschied sich eine Clusterschule zu entwickeln bei der jedem Jahrgang, jeweils bestehend aus drei Klassen, eine Differenzierungsfläche zugeordnet wird, die vielfältig genutzt werden kann.

    Ein weiterer Grund für die Sanierung ist, dass die Schulen in vielen technischen Bereichen wieder auf den neuesten Stand gebracht werden muss.

     1.Bauabschnitt

    Zuerst wurden Modelbauten auf dem Schulgelände errichtet um die Hälfte der Schüler und die Verwaltung auslagern zu können. Das Gebäude wird dann bis auf den Rohbau zurück gebaut und grundhaft neu aufgebaut.

    2.Bauabschnitt

    Nach dem der erste Bauabschnitt fertig gestellt ist, ziehen die Schüler und die Verwaltung wieder zurück in das Gebäude. Die zur Auslagerung der Verwaltung gestellten Module werden wieder abgebaut. Die Module für die Schüler werden noch für den 2. Bauabschnitt benötigt. Nun erfolgen im 2.Bauabschnitt die gleichen Baumaßnahmen. Zusätzlich wird in diesem Bereich noch ein Aufzug eingebaut um das gesamte Schulgebäude barrierefrei zu Erschließen.

    Bauzeit:

    Die Bauarbeiten für den 1.Bauabschnitt haben im Frühjahr 2021 begonnen und sollen 2.Quartal 2023 abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2023 bis zum Frühjahr 2025 geht es dann mit dem 2.Bauabschnitt weiter, sodass wir bis 2.Quartal 2025 die Generalsanierung abschließen können. Im Anschluss erfolgt dann die noch die neue Gestaltung der Außenanlagen. 

    Nachdem alles saniert wurde, werden sämtliche verbliebenen Containermodule auf den Schulhöfen abgebaut. Im Anschluss ist vorgesehen auch die Außenanlagen und den Schulhof dem neuen Schulgebäude und dem Ganztagskonzept gestalterisch anzupassen.




  •  Schlossbergschule in Bensheim-Auerbach

    Im alten Ortskern von Bensheim-Auerbach zwischen der Schlossstraße und der Wilhelminenstraße wurde die Schlossbergschule 1911 erbaut. Toilettenanbau und Sporthalle wurden ebenfalls 1911 erbaut und im späteren wurde 2005 noch ein Mediengebäude errichtet. Das Grundstück der Schlossbergschule umfasst insgesamt 3516 qm, in den Jahren 2005 bis 2018 wurden schon bereits ca. 870.000 Euro in bauliche Maßnahmen investiert. Aktuell befinden sich 203-229 Schüler in der Schlossbergschule, die Schulform der Schlossbergschule ist eine Grundschule von Klasse 1 bis 4. 

    Seit 2016/2017 bietet die Schule ein Betreuungsangebot für den Nachmittag an, sowie wurde dafür die Wagenhalle im Erdgeschoss des ehemaligen DRK-Gebäudes für 2 weitere Betreuungsräume umgebaut. Bestandteil dieser Maßnahme ist auch die Erneuerung der bestehenden Toiletten im Erdgeschoss zu Schülertoiletten, sowie die Schaffung eines 2. Rettungsweges aus dem Obergeschoss durch den Anbau einer außenliegenden Stahltreppe. Beheizt werden die Räume über eine Fußbodenheizung, die Be- und Entlüftung erfolgt über die neu installierte Lüftungsanlage. Die Fertigstellung dieser Maßnahmen erfolgte im Mai 2020. Näherkommende Projekte sind der Neubau einer Mensa auf dem Grundstück der Schule und die Umsetzung des bereits vorliegenden Brandschutzkonzepts mit einem 2. Rettungsweg für den Altbau der Schule. Beide Projekte sind derzeit in der Planungsphase.

    Baumaßnahme: Ertüchtigung des Hauptgebäudes und Neubau einer Mensa

    Baubeginn: voraussichtlich 2023


  •  MINT-Zentrum

    MINT-Forschungszentrum

    MINT = Mathematik,- Informatik,- Naturwissenschaften + Technik - Forschung

    Standort: Taunusstr. / Berliner Ring Bensheim

    Grund für Baumaßnahme: Zentrum für experimentelles Arbeiten im Bereich MINT. Förderung und hochbegabten Förderung mit experimenteller Ausstattung, die über die bereits gute Regelausstattung an den Schulen des Kreis Bergstraße hinaus geht. Laborversuche, experimentelle Aufbauten und Arbeitsergebnisse sollen hier über längeren Zeitraum erforscht werden können ohne ständigen Auf- und Abbau, wie im „normalen“ Fachraum an einer Schule. Präsentationsmöglichkeiten von abgeschlossenen Arbeiten und Versuchen. 

    Zum Entwurf des Gebäudes: 

    Zielsetzung für die Planung war, außer der technischen Ausstattung innen, ein Gebäude zu realisieren, dass schon von außen die Funktion und Nutzung erkennen lässt. Die entstandene transparente Konzeption und gewählte Form als Solitär fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Mit einem ausgewählten Expertenteam wurde ein Raumprogramm entwickelt, dieses sieht 2 von der Einrichtung her, hochflexible Multifunktionsräume vor. Ein Raum wird hier auf Biologie- und Chemie-Inhalte ausgerichtet und ein Weiterer auf Physik + Technik / IT. Die Raumgrößen orientieren sich an modernen Fach-Klassenräumen und sind für eine Kapazität von je 30 Schüler/innen ausgerichtet. In einem Cluster werden Einzellaborplätze vorgesehen. Materiallager für Laborzwecke sowie Nebenräume wie Garderobe, Umkleide und Sanitärräume sind in den Grundriss integriert. Weitere Raumfunktionen, wie Eingangs,- Empfangs- + Kommunikationsflächen sind offen gestaltet und ein Loungebereich (MINT-Cafe) mit Außenbereich ergänzt das entwickelte Raumkonzept. Hier soll ein Ort entstehen, der sich von klassischen Schulräumen unterscheidet. Versuchsanlagen sowie die Möglichkeit für Ausstellungen sollen in einem „Show-Room“ präsentiert werden können. Der Außenbereich / Freigelände, soll so gestaltet werden, dass auch hier „unter freiem Himmel“ experimentiert werden kann. Der Außenbereich soll zudem ein „Wohlfühlort“ für Pausen und Erholung sein. Der Neubau wird als eingeschossige Konstruktion in überwiegend Holztafelbauweise ausgeführt werden. Die Fassadenflächen werden überwiegend transparent gestaltet mit integriertem Sonnenschutz. Die Nutzung regenerativer Energien war Planungsgrundlage. Es wird hier ein „Passivhaus / bzw. Energie-Plus-Haus“ entstehen. Projektleitung


  •  Heinrich-Böll-Schule in Fürth

    Die Heinrich Böll Schule liegt im Süden von Fürth in Feldrandlage. Das Schulgelände ist gemäß Flurkarte 35.966 m² groß. Die Schulgebäude umschließen den Schulhof als L-Form mit Öffnung nach Nordosten zur Gemeinde Fürth. Im Süden grenzt das Schulgrundstück an das Sportstadion der Gemeinde Fürth. Weiterhin befindet sich in der südlichen Grundstücksecke, direkt angrenzend an das Sportstadion, ein Beachvolleyballfeld auf dem Schulgrundstück.  

    Das Schulgebäude wurde 1972 errichtet. Folgende Gebäudeteile stehen der Schule zur Verfügung: 

    - Hauptgebäude  8.363 m² 

    - Turnhalle (3-Feld mit Zuschauertribüne) 1.952 m² 

    - Gymnastikhalle        576 m² 

    - Mensa        276 m²  

    -  Fahrradhalle    420 m² 

    -  Hausmeisterhaus   

    2009 wurde die ehemalige Gymnastikhalle zu einer Mensa umgebaut und in Kooperation mit der Gemeinde Fürth eine neue Gymnastikhalle mit Foyer Bereich an die Sporthalle angebaut. 

    Die Tragkonstruktion des Hauptgebäudes besteht aus Betonstützen mit Betonrippendecken und Bimshohlsteinen, ausgefacht durch zweischaliges Klinkermauerwerk. In den Obergeschossen und im Verwaltungsbereich sind die Raumtrennwände in Leichtbauweise in einer beschichteten Holzkonstruktion erstellt. Aufgrund der Schulform und dem daraus folgenden pädagogischen Konzept gliedern sich die Schulräume um 5 große Lichthöfe, wobei einer als verglaste Überdachung der zentralen Pausenhalle dient. 

    Baumaßnahmen der letzten Jahre 

    Seit 2008 wurden am Standort sukzessive Gebäudeteile renoviert oder saniert. Dabei wurden die Gebäude energetisch und anlagentechnisch modernisiert. Bauschadstoffe wurden ausgebaut und fachgerecht entsorgt. Die Räume wurden raumakustisch aufgewertet. Brandschutzanforderungen, Sicherheitstechnik und – Einrichtungen wurden auf den aktuellen Stand gebracht. Baumängel wurden an den bearbeiteten Gebäuden, weitestgehend beseitigt und die Oberflächen wurden erneuert. 

    Folgende größere Einzelmaßnahmen sind zu erwähnen: 

    • 2008 – 11  Sanierung der naturwissenschaftlichen Übungsräume rd.945.000,00 € 

    • 2009 – 11  Renovierung der Turnhalle und Sanierung der Umkleiden rd. 40.000,00 € 

    • 2009 – 11  Sanierung Schulhof rd.   700.000,00 € 

    • 2009 – 12  Umbau der Gymnastikhalle zur Mensa und Anbau einer Gymnastikhalle rd.1.440.000,00 € 

    • 2013 – 14  Energetische Sanierung Hausmeisterhaus rd.   115.000,00 € 

    Aktuelle Baumaßnahmen 

    Derzeit läuft die Planung für die Erweiterung der Schule durch einen Anbau in Holzständerbauweise. Dieser wird im Erdgeschoss 2 Klassenräume, 2 Fachräume für Musik mit dem dazu gehörigen Nebenraum, einen Mehrzweckraum und 2 Differenzierungsräume beinhalten. Im Obergeschoss werden 6 Klassenräume und 4 Differenzierungsräume verortet. Nach Rücksprache mit der Schule werden wahrscheinlich 2 Differenzierungsräume zu einem zusammengefasst und durch mobile Stellwände bei Bedarf unterteilt. Die Architekten PA + aus Darmstadt planen den Zubau des erwähnten Raumprogrammes in südwestlicher Richtung. Zurzeit ist die Planung im Endstadium des Entwurfs. 

    Das Bauvorhaben wird im Juli 2022 begonnen und bis 2023 umgesetzt werden. Im Haushaltsplan wurden für die Realisierung des Projektes und die erforderlichen Maßnahmen am Bestandsgebäude 5 Mio. Euro eingestellt 

    Kostenberechnung: Das Budget für diese Maßnahmen beläuft sich auf insg. 5,0 Mio. Euro.  Durch Baupreissteigerung ist davon auszugehen, dass das Projekt mit 5,2 Mio. € realisiert werden kann.



  •  Schule in den Weschnitzauen in Biblis

    Im Zuge der Zusammenlegung der beiden Schulstandorte wird am Standort Freiherr-vom-Stein-Straße ein Ersatzneubau errichtet. Nach der Fertigstellung wird das Bestandsgebäude aus den 60er Jahren abgerissen. Es wird genügend Raum geschaffen um alle Schülerinnen und Schüler in einem Gebäude unterzubringen. Das Baufeld befindet sich zum Teil auf dem derzeitigen Pausenhof und einer sich daran anschließenden Freifläche. Vor Baubeginn sind kleiner Abbruchmaßnahmen erforderlich. Während der Bauzeit wir eine weitere Freifläche zu einem provisorischen Pausenhof umgestaltet, sodass während der Baumaßnahme die Kinder weiterhin im freien spielen könne. Ist dies sicher gestellt wird mit Neubau begonnen. Nach Umzug in den Ersatzneubau, wird die bestehende Schule zurück gebaut und die Außenanlage für die Grundschülerinnen und Grundschüler hergestellt. Die Freiflächen und Zugänge werden im Zuge der Baumaßnahme neugestaltet. Der Ersatzneubau beherbergt Klassen-, Büro- und Aufenthaltsräume, eine Mensa, sowie  alle erforderlichen Neben- und Technikräume, ausgeführt wird dieser 3-geschossig und Barrierefrei, ein Aufzug führt vom EG zum 2ten Obergeschoss.  Die Verwaltung, Räume für die Nachmittagsbetreuung befindet sich im Erdgeschoss. Zur Erweiterung des bestehenden Bildungs- und Betreuungsangebots wird eine Mensa mit Ausgabeküche für das Versorgungssystem „Cook and Chill“ errichtet. Die Mensa und das innenliegende Treppenhaus, welches durch eine großzügige Verglasung mit Tageslicht durchflutet wird, bilden das Herz der Schule. Eine große und breite Treppe mit integrierter Sitzgelegenheit im EG führt nach oben. Dieser Bereich eignet sich für schulische Versammlungen und Veranstaltungen. Für eine Schule mit musikalischen Schwerpunkt bildet diese Sitztreppe das Highlight.  In den beiden Obergeschossen entstehen jeweils zwei Jahrgangscluster mit drei Klassen. Der Ersatzneubau wird als 3-stöckiger Massivbau mit Gründach und Holzfassade errichtet. Alle tragenden Bauteile (Wände, Decken, Dachdecke), sowie nicht tragende Flurtrennwände werden in Stahlbeton als Sichtbeton hergestellt. Die Böden werden der Nutzung entsprechend mit elastischen oder keramischen Belägen auf Heizestrich hergestellt. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Geothermie. Geplant ist die Fertigstellung für das Jahr 2024. Bis zur endgültigem Entscheidung über die weitere Nutzung der Riedhalle, wird auf dem Schulgelände ein Baufeld für eine Einfeld-Sporthalle, welche die schulsportlichen Belange abdeckt, freigehalten.  

    Baumaßnahme: Ersatzneubau

    Bauzeitenplan:  

    • September 2021 Erstellung prov. Schulhof - abgeschlossen 

    • Oktober 2021 Begin Rohbau Ersatzneubau - läuft aktuell 

    •  Januar 2024 Umzug Schule in Ersatzneubau 

    • März 2024 Rückbau altes Schulgebäude 

    • Sommer 2024 Fertigstellung der Außenanlage 

    Baukosten: circa 15 Mio. Euro


  •  Schillerschule in Bürstadt

    Baumaßnahme: Ersatzneubau Schillerschule Bürstadt 

    Im Frühjahr 2021 wurden die Module gestellt,  damit die Schülerinnen und Schüler sowie die Verwaltung Anfang der Sommerferien aus dem Ostflügel und den Pavillons umziehen konnten. Hier wird für  ca. 4 Jahre der Unterricht stattfinden und auch das Lehrerkollegium untergebracht sein. Im Vorfeld dieser Maßnahmen waren bereits umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich. So auch die Verlegung eines Teilbereichs der Oberschultheiß-Schremser-Straße, da die Interimsmodule aus Platzgründen größtenteils auf öffentlichen Flächen errichtet werden mussten. Damit ist gewährleistet, dass auch während der Bauzeit noch genügend Schulhoffläche zur Verfügung steht. Bevor nun mit dem Abbruch des Ostflügels sowie der beiden Pavillons begonnen werden konnte, ist der Rückbau der üblicherweise in alten Gebäuden verbauten Schadstoffe erforderlich. Nach dem Abbruch dieser Gebäudeteile entsteht an deren Stelle ein 3-geschossiger Neubau als Ersatz für die alte Schillerschule. Bis zu dessen Fertigstellung wird der Westflügel weiter zu Unterrichtszwecken genutzt und anschließend ebenfalls abgebrochen. Lediglich die Gymnastikhalle mit bereits in 2015 komplett neu errichtetem Dach wird anschließend saniert und in Teilen umgebaut. Durch den Wegfall der alten Gebäude und die Optimierung der Nutzflächen im Neubau steht der Schule nach Abschluss der Maßnahmen deutlich mehr Schulhoffläche für Bewegung, Spielflächen, Ruhezonen, aber auch für Grünflächen und Bereiche für Fahrrad- und PKW-Stellplätze zur Verfügung. Der Neubau ermöglicht der Schule ein neues, zeitgemäßes pädagogisches Konzept. Die Jahrgänge werden in jeweils selbständigen Einheiten, sogenannten „Clustern“ untergebracht, so dass ein komplett jahrgangsbezogener Unterricht stattfinden kann. Eine weitere, ebenfalls in sich geschlossene Einheit steht dann für die Ganztagesbetreuung im Rahmen des „Pakt(es) für den Nachmittag“ zur Verfügung und kann unabhängig vom Schulbetrieb genutzt werden. 

    Warum ein Neubau ?  

    Die Schule ist aufgrund der sich entwickelnden Schülerzahlen zu klein geworden. Die Prognosen für die kommenden Jahre erfordern langfristig eine durchgehend 6-zügige Schule für bis zu 600 Schülerinnen und Schüler, dieser Raumbedarf mit den erforderlichen Flächen war in den bestehenden Schulgebäuden nicht mehr abzubilden. Auch aufgrund der baulichen Gegebenheiten (die Schule wurde zwischen 1960 und 1964 errichtet) hat man sich nach einem durchgeführten Wirtschaftlichkeitsvergleich für den Neubau entschieden. Damit konnten auch die Ziele hinsichtlich energetischer und brandschutztechnischer, als auch  funktionaler und pädagogischer  Aspekte erreicht und das geforderte Raumprogramm optimal umgesetzt werden. Zusammen mit der bereits in 2018 in Betrieb genommenen neuen Mensa erhält Bürstadt somit eine der modernsten Grundschulen der Region. 


  •  Eichendorfschule in Heppenheim Kirschhausen

    Baumaßnahme: Sanierung und Umbau des Schulgebäudes

    1. Bauabschnitt:

    Die ca. 120 Schülerinnen und Schüler der Eichendorffschule in Kirschhausen sind in das komplett neu sanierte und umgebaute Schulgebäude eingezogen. Neu gestaltete, helle und modern eingerichtete Klassen- und Mehrzweckräume ermöglichen einen zeitgemäßen Unterricht. Auch ein sogenanntes „Amphitheater“ wird  im Außenbereich bald fertiggestellt werden. 

    2. Bauabschnitt:

    In einem zweiten Bauabschnitt wird das Verwaltungsgebäude ebenfalls komplett neu saniert. Während dieser Zeit werden das Lehrerkollegium und das Sekretariat  in die Interimsmodule einziehen.  

    Nach der Neugestaltung der Verwaltung können sich die Kinder, welche durch die vom  Förderverein angebotene Betreuung mit Essen versorgt werden, über eine kleine „Mensa“ mit angegliederter Ausgabeküche freuen. 

    3. Bauabschnitt:

    Im dritten und letzten Bauabschnitt wird das nicht mehr benötigte ehemalige Hausmeisterhaus einschließlich der Aula abgebrochen, so dass der dann abschließend völlig neu gestaltete Schulhof deutlich mehr Raum für Bewegungsflächen, Spielgeräte, ein Ballspielfeld sowie für Grünflächen und Abstellplätze für Fahrräder und PKW bietet. Dies alles soll bis Ende 2023 realisiert werden. 

    Warum wird das Schulgebäude saniert?

    Notwendig wurde die umfassende Sanierung der Schule insbesondere aufgrund des baulichen Zustandes; die Schule wurde bis ca.1969 errichtet. Hierbei spielen sowohl energetische und brandschutztechnische, als auch  funktionale und pädagogische  Aspekte eine gewichtige Rolle. So werden die neuen Räumlichkeiten entsprechend dem vorgegebenen Raumprogramm neu organisiert und optimiert und vor allem die erforderlichen Rettungswege nach heutigen Vorschriften hergestellt. 

    Nach der Sanierung verfügt die Schule über 8 Klassenräume sowie mehrere Differenzierungs- und Mehrzweckräume und kann somit dauerhaft eine 2-Zügigkeit über alle vier Jahrgänge gewährleisten. Mit der bereits in 2011 fertiggestellten neuen Sporthalle bietet die Schule über den Schulsport hinaus auch den ortsansässigen Vereinen die Möglichkeit zur Ausübung Ihrer sportlichen Aktivitäten. 



  •  Lindenhofschule in Groß-Rohrheim 

    Baumaßnahme: Generalsanierung mit Neubau 

    Warum wird gebaut?

    Die Schule ist stark sanierungsbedürftig, außer der Schulhofsanierung in 2009 wurden in den letzten Jahren keine Sanierungsmaßnahmen ausgeführt. 

    Was wird gebaut?

    Zur Anpassung an die aktuellen Anforderungen und Bedürfnisse auch in Bezug auf eine Ganztagesbetreuung und im Zuge der Inklusion und Barrierefreiheit wird die Schule komplett generalsaniert und durch einen Neubau ergänzt. Der Neubau wird als Zweigeschossiger Erweiterungsbau der Grundschule parallel und in gleicher Länge zum Schusterbau errichtet. Mit Mensa, Küche, Mehrzweckräumen und Bibliothek sowie der neuen sanitären Anlagen schafft er die Voraussetzung für eine zukunftsfähige Grundschule und Pädagogik. Die Schule wird an moderne Anforderungen angepasst. Der Erweiterungsbau wird die Gebäude in beiden Geschossen barrierefrei verbinden. Darüber hinaus werden die Bestandsgebäude innenräumlich neu strukturiert sowie schadstoff- und energetisch saniert. Im Gebäude- und Ebenen verbindenden Bereich des Neubaus befinden sich Treppen und der Aufzug zur barrierefreien Erschließung als Durchlader mit 4 Halteebenen. Die Mehrzweckräume an den Stirnseiten des Obergeschosses sind 3-seitig belichtet und dienen dem Unterricht in Kunst, Musik oder weiteren Betätigungen mit erhöhtem Platzbedarf. 

    Am Schusterbau wird auf Schulhofseite der westliche Vorbau des Treppenhauses abgebrochen und im OG neue Öffnungen hergestellt um das Gebäude mit dem Neubau zu verbinden. Außerdem werden zwischen den mittleren Klassenräumen je im EG und OG Differenzierungsräume eingefügt. Die nördlichen Fenster der mittleren Klassenräume werden geschlossen, da die Außenwand in diesem Bereich zu einer Innenwand wird. Die Lindenhofschule bleibt nach der vorausschauenden Schulentwicklungsplanung 2-zügig und es werden weiterhin bis zu 8 Klassen gebildet. Im EG des Altbaus werden die Räume der Nachmittagsbetreuung untergebracht. Das Obergeschoss des Altbaus wird dadurch ausschließlich von Verwaltungsräumen (Elternsprechzimmer/ 1.Hilfe/ Sekretariat/ Schulleitung) und Lehrerzimmer belegt. 

    Die Außenanlagen um den Erweiterungsbau werden nach der Baumaßnahme wiederhergestellt und angepasst. Neuverlegungen von Erd-, Kanal- und Leitungsarbeiten sind Bestandteil der Gesamtmaßnahme. So werden durch die Gesamtmaßnahme Problematiken aktueller Anforderungen des Raumbedarfs, Barrierefreiheit, Brandschutz, Energieverbrauch und Denkmalschutz gelöst. Da die Schule ganzheitlich saniert wird und der Neubau über Durchbrüche und Verbindungen an die bestehenden Gebäude anschließt, wurde keine Bauausführung in einzelnen Bauabschnitten gewählt. Die Schule wurde komplett in Interimsräume ausgelagert. Die Organisation des Umzugs hatte einen längeren zeitlichen Vorlauf, so dass sich der Baumaßnahmenbeginn leicht verzögert hatte. Aktuell sind bereits die Schadstoffsanierungsarbeiten sowie die Abbrucharbeiten abgeschlossen. Die Rohbau-Arbeiten sind in der Ausführung. 

    Baukosten: 10,5 Mio. Euro

    Bauzeit: Fertigstellung voraussichtlich zum Schuljahr 2023/24



Ablauf von Bauprojekten


Man sieht einen Schreibtisch, auf dem viele Papiere, ein Zirkel, ein Maßband, ein Cuttermesser, ein Bauhelm und zusammengerollte Pläne liegen. In der Mitte sieht man ein Klemmbrett mit Papier, in das eine Person, von der nur die Hände zu sehen sind, etwas mit Bleistift notiert.


Jedes Bauvorhaben wird in aufeinanderfolgenden Bauphasen realisiert. Zugrunde liegt hier die Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI).

Folgende zehn Leistungsphasen (LP), auf die auch bei den auf dieser Plattform dargestellten Projekten Bezug genommen wird, werden unterschieden:

  • LP0: Zielfindungsphase

    Anwendung, soweit wesentliche Planungs- und Überwachungsziele noch nicht vereinbart sind. In dem Fall hat der Architekt zunächst eine „Planungsgrundlage“ zur Ermittlung genau dieser Ziele zu erstellen. Wenn er sie erstellt hat, legt er die Planungsgrundlage zusammen mit einer Kosteneinschätzung für das Vorhaben zur Zustimmung dem Kunden vor.
    Er geht dabei von einem Auftraggeber aus, der sich mit „noch vagen Vorstellungen von dem zu planenden Bauvorhaben oder der Außenanlage an den Architekten“ wendet. Auftraggeber und Architekt haben sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf alle wesentlichen Planungs- und Überwachungsziele geeinigt.

  • LP1: Grundlagenermittlung

    Hierzu zählen die der eigentlichen Planung vorgeschalteten Maßnahmen und Überlegungen, insbesondere Gespräche mit dem Auftraggeber bzw. Bauherren. Die HOAI erwähnt legt als so genannte Grundleistungen beispielsweise das „Klären der Aufgabenstellung“, die „Beratung zum gesamten Leistungsbedarf“ oder als besondere Leistungen die Bestandsaufnahme und die Standortanalyse fest. Zudem müssen in dieser Phase bereits die Kostenvorstellungen des Bauherrn ermittelt/festgehalten werden.

  • LP2: Vorplanung mit Kostenschätzung

    In dieser Phase steht die Grundlagenanalyse an. Das bedeutet, dass zunächst die Zielvorstellungen festgelegt werden müssen sowie ein Planungskonzepts inklusive alternativen Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden muss. Erste zeichnerische Darstellungen und Bewertungen entstehen. Es werden zudem Aspekte aus Städtebau, Gestaltung, Ökologie und Ökonomie in die Planungen einbezogen. Außerdem wird im Gespräch mit den zuständigen Behörden die Genehmigungsfähigkeit des Projektes geprüft. Es erfolgt eine konkretere Kostenschätzung (inkl. einer Betriebs-Kosten-Nutzen-Analyse) und eine Zeit- und Organisationsplanung wird aufgestellt.

  • LP3: Entwurfsplanung und Kostenberechnung

    In dieser Phase wird das Planungskonzept bearbeitet und es entsteht eine zeichnerische Darstellung des Gesamtentwurfs. Parallel dazu wird gemeinsam mit den Behörden die Genehmigungsfähigkeit des Projektes geprüft und es erfolgt die Kostenberechnung sowie Kostenkontrollen.
    Auch die Analyse möglicher Kostenoptimierungen, etwa durch Bau-Alternativen sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung wäre in dieser Leistungsphase denkbar.

  • LP4: Genehmigungsplanung

    Nun werden die Vorlagen zu den erforderlichen Genehmigungen oder Zustimmungen (einschließlich der Anträge auf Ausnahmen) erarbeitet und das Baugesuch eingereicht. Das beauftragte Unternehmen begleitet dieses Genehmigungsverfahren.

  • LP5: Ausführungsplanung

    In Leistungsphase 5 werden die Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 durchgearbeitet – es wird also etwa unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher und auch landschaftsökologischer Anforderungen eine umsetzbare bauliche Lösung für das Projekt erarbeitet. Zusätzlich zu den konkreten Ausführungsplänen werden nun auch Konstruktionszeichnungen erstellt, mögliche Baumaterialien bestimmt und auch Unternehmen für die Fachplanungen in das Projekt eingebunden und eingewiesen.

  • LP6: Vorbereitung der Vergabe

    In dieser Leistungsphase wird die Vergabe der Aufträge vorbereitet. Dazu werden nun beispielsweise die Mengen von benötigtem Material etc. ermittelt und Leistungsverzeichnisse aufgestellt. Auf dieser Grundlage werden die Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen erstellt. Die Leistungsbeschreibungen werden wiederum mit den relevanten Akteuren abgestimmt.

  • LP7: Mitwirkung bei der Vergabe, inklusive Kostenanschlag

    In der Leistungsphase 7 werden konkrete Angebote eingeholt, geprüft und auswertet sowie ein Preisspiegel aufgestellt. Auch das Verhandeln mit den Bietern und das Mitwirken bei der Auftragserteilung gehört zu den Aufgaben der Verantwortlichen in dieser Phase, an deren Ende ein Kostenanschlag sowie eine Kostenkontrolle steht.

  • LP8: Objektüberwachung – Bauüberwachung, oft Bauleitung genannt

    Leistungsphase 8 wird gemeinhin als Bauleitung bezeichnet. Hier steht das Überwachen und Koordinieren der Ausführung der vereinbarten Arbeiten im Fokus, inklusive der Abnahme der Bauleistung, Feststellung von Mängeln und des Überwachens der Beseitigung. Außerdem wird ein detaillierter Zeitplan aufgestellt und fortgeschrieben, Rechnungen geprüft und die Kostenfeststellung und Kostenkontrolle erfolgt. In einem Bautagebuch werden die Fortschritte des Projektes festgehalten. Die eigentlichen Arbeiten werden dann nach erfolgreichen behördlichen Abnahmen abgeschlossen und die Gewährleistungsfristen aufgelistet. Zudem wird das Objekt offiziell übergeben.

  • LP9: Objektbetreuung und Dokumentation

    Mit dieser Leistungsphase wird das Bauprojekt und auch seine Dokumentation abgeschlossen. Zur Leistungsphase neun zählt zunächst die Objektbegehung zur Feststellung eventueller Mängel und das Beseitigen etwaiger Mängel durch die bauausführenden Unternehmen sowie das Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen und die Zusammenstellung der zeichnerischen und textlichen Unterlagen. Zudem werden Bestandspläne, Ausrüstungs- und Inventarverzeichnisse sowie Wartungsanweisungen aufgestellt und die Objektbeobachtung und -verwaltung arrangiert sowie Wartungs- und Pflegeleistungen überwacht. Abschließend unter anderem das Bauwerk überprüft und es wird eine Betriebskosten-Nutzenanalyse erstellt.

Wir über uns

Der Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft ist für alle kreiseigenen und angemieteten Liegenschaften (Verwaltungsgebäude, Schulen, Sporthallen, Wohnhäuser, Wohnheime für Spätaussiedler und Asylbewerber) zuständig.

Zu den Aufgaben des Eigenbetriebes gehört Folgendes:

  • die Instandhaltung, Instandsetzung und gegebenenfalls Sanierung beziehungsweise Modernisierung aller kreiseigenen und angemieteten Liegenschaften (Verwaltungsgebäude, Schulen, Sporthallen, Wohnhäuser, Wohnheime für Spätaussiedler und Asylbewerber)
  • der Neubau oder Umbau von Gebäuden und die Sanierung von technischen Anlagen
  • die Liegenschaftsverwaltung
  • die Bewirtschaftung
  • der Hausmeisterdienst in den Schulen

Der Eigenbetrieb umfasst folgende Bereiche:

  • Sachgebiet T1: Instandhaltung
  • Sachgebiet T2: Technische Gebäudeaustattung
  • Sachgebiet T3: Hochbau
  • Sachgebiet T4: Schul-IT
  • Sachgebiet K1: Finanzen, Controlling, Bewirtschaftung
  • Sachgebiet K2: Schulverwaltung und -entwicklung
  • Sachgebiet K3: Medienzentrum Heppenheim
  • Sachgebiet K4: Vergabe

Pressemitteilungen zu aktuellen Baumaßnahmen: